Leidenschaftliche Fußballfans, schmachtende Teenies in der ersten Reihe bei einem Konzert oder der Rentner, der sich mit viel Herzblut seinen Modelleisenbahnen widmet – sie alle fühlen sich Personen oder Objekten tief verbunden. Was einen Fan ausmacht und welche Typen es gibt, darum geht es aktuell bei einer Studie der Uni Würzburg.



Mit einer Online-Umfrage wollen die Experten herausfinden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen Fußball-, Musik- oder auch Autofans gibt. Prof. Harald Lange von der Uni Würzburg will die Faktoren dafür herausfinden: „Dieser Aspekt des Sich-Abgrenzen, der Animositäten gegenüber Konkurrenzprodukten, sprich Konkurrenzvereinen usw., das vermuten wir eben im Bereich der Wirtschaft und der Musik in einer ganz anderen Ausprägung.“

Wie das genau sein soll, das soll die  Studie herausfinden. Es geht dabei aber auch um grundlegende Fragen: Wie werde ich zum Fan? Passiert das zufällig? Kann ich mich auch wieder davon lösen?

Prof. Lange will das Ganze auch bewerten: „Ist das sinnvoll? Das spielt auch die Philosophie eine Rolle.“ Ziel ist dann eine Analyse der verschiedenen Fantypen – das sei auch für Sportvereine, Hersteller von Computerspielen und Kulturschaffende interessant.

Ende März soll die Datenerhebung beendet sein

Hier geht es zur Umfrage:

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