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Achtung, Winter! Wie Sie Ihr Kind vor Erkältungen schützen

vor 4 Jahren in Service, Anzeige
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pixabay.com

In den ersten Lebenswochen haben Babys von Mutter Natur einen Schutz erhalten, der sie unempfindlicher für äußere Einflüsse macht. So erleiden sie seltener Erkältungen, Husten und Schnupfen. Babys, die gestillt werden, sind sogar noch geschützter. Bis etwa zum dritten Monat sind sie gut vor Krankheiten geschützt.

Bei krassen Wetterbedingungen, ungeeigneter Kleidung und kalter Jahreszeit, können jedoch auch Säuglinge und Kleinkinder an Erkältungskrankheiten leiden. Und das sogar stärker als ältere Kinder. Den Kleinen fällt dann das Atmen schwer, ihre Nase läuft und sie sind unausgeglichen und weinerlich.

Die gute Seite der Erkältung

Doch Krankheiten haben auch etwas Gutes, denn dadurch werden Antikörper aufgebaut, welche die Immunabwehr stärken. Mit jeder Erkältung wachsen die Abwehrkräfte des Körpers. Deshalb haben Kinder, die bereits früh Erfahrungen mit Erkältungen hatten, in späteren Lebensjahren oft weniger Probleme damit und werden seltener krank.

Schlechtes Luft bekommen

Bei virusbedingten Erkältungen ist oft ein dickflüssiger gelblicher Schleim zu erkennen, der die Atemwege verstopft. Da Babys meist durch die Nase atmen, ist das Stillen für sie eine große Belastung, da sie schwer Luft bekommen. Oft trinken sie dadurch auch schlechter, bleiben hungrig und werden dadurch quengelig. Babys schreien mehr, sind unruhig oder müde.

Kind vor Gefahren schützen

Erkältungen und Fieber gehen oft Hand in Hand. Durch häufiges Nase wischen werden Nasenflügel und Oberlippe oft trocken und rau. Um Niesen, Husten und Schnupfen zu vermeiden, sollten Eltern Einiges tun, denn der Schutz vor Krankheiten ist genauso wichtig wie die Sicherheit im Kinderzimmer.

Viel Liebe an frischer Luft

Ausgeglichene Kinder werden seltener krank. Schenken Sie also viel Liebe und Zuneigung.
Solange die Temperaturen nicht unter Minus Zehn Grad fallen, sollten Sie mit dem Kind viel an die frische Luft gehen, denn das fördert das Immunsystem. Mit warmer Kleidung sind kühle Luft und leichter Wind sehr gut auszuhalten und geben dem Immunsystem noch mal einen extra Kick. Kopf, Rumpf und Füße sollten immer warm sein, da sich sonst das Erkältungsrisiko erhöht.

Räume nicht überheizen und genug trinken

Da Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet, wodurch die Gefahr für Erkältungen steigt, sollten Sie es mit dem Heizen nicht übertreiben. 18 bis 20 Grad genügen in der Regel völlig. Außerdem muss trotz Kälte regelmäßig gelüftet werden. Wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, denn dadurch arbeiten die Körperfunktionen besser. Bieten Sie Ihrem Kind also öfter mal Wasser oder ungesüßten Tee an.

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Durch Heizungsluft sinkt die Luftfeuchtigkeit oft auf einen niedrigen Wert. Regulieren Sie das durch Pflanzen, die Sie mit Wasser besprühen. Feuchte Tücher können über die Heizung gehangen werden. Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Auch Kannen und Gläser mit Wasser lassen sie steigen. Weitere Tipps finden Sie hier.