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Corona: FAQs - Die Fragen der Community

06.10.2021, 12:15 Uhr in Corona
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Corona: FAQs - Die Fragen der Community

FAQ Kostenpflichtige Bürgertests ab 11. Oktober

Seit 11. Oktober gibt es kein generell kostenloses Testangebot mehr. Grund ist, dass mittlerweile jedem Bürger ein Impfangebot gemacht werden kann. Deswegen müssen Ungeimpfte beziehungsweise Personen ohne Symptome die Kosten selbst übernehmen. Für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, bleiben die Corona-Tests auch weiterhin gratis. Daneben gibt es noch weitere Ausnahmen unter anderem für:

  • Kontaktpersonen, die vom Gesundheitsamt ermittelt worden sind
  • Personen mit einem positiven Selbsttest
  • Personen, die zum Beenden der Quarantäne einen negativen Test brauchen
  • Kinder unter zwölf Jahren beziehungsweise Kinder.
  • Alle Minderjährigen bis zum 31.12.2021
  • Schwangere bis zum 31.12.2021
  • Besucher und Mitarbeiter von Pflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Studierende bis zum 30. November 2021

Ja. Für Kinder, die zum Zeitpunkt der Testung noch keine zwölf Jahre alt sind bleiben die Tests kostenlos. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren müssen für die Tests bezahlen – aber bis zum 31. Dezember können sich alle Minderjährigen kostenlos testen lassen. Daneben bleiben die Tests in der Schule kostenlos.

Nein, dann ist der PCR-Test weiterhin kostenlos.

Nein, für Besucher und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung bleibt der Antigen-Schnelltest kostenlos.

Vorerst nicht – bis zum 30. November hinein bleiben die Schnelltests für Studenten kostenlos.

Ja, mindestens bis zum 31. Dezember. Dort können sich aber nur Berechtigte testen lassen. Wer nicht zu einer Ausnahmegruppe zählt, muss sich ab Montag, den 11. Oktober an private Testzentren, Hausärzte und Apotheken werden.

Nein. Wer noch zu Schule geht und dort regelmäßig getestet wird, muss keine weiteren Tests zusätzlich machen. Einzige Ausnahme: Wollen Schüler zum Beispiel in einen Club gehen (dort gilt verpflichtend 3G plus), dann müssen sie dort ebenfalls einen negativen Corona-Test vorweisen.

Was die Tests kosten, kann nicht genau beziffert werden. Laut dem Landratsamt Würzburg werden die PCR-Tests bislang mit rund 44 Euro vergütet, die Schnelltests mit 15 Euro. Dazu kommen die Kosten des jeweiligen Anbieters. Für einen PCR-Test können durchaus an die 100 Euro an Kosten zusammenkommen.

Dazu zählen:

  • Kontaktpersonen, die vom Gesundheitsamt ermittelt worden sind
  • Personen mit einem positiven Selbsttest
  • Personen, die zum Beenden der Quarantäne einen negativen Test brauchen
  • Kinder unter zwölf Jahren beziehungsweise Kinder, die erst in den letzten drei Monaten vor der dem Test zwölf Jahre alt geworden sind.
  • Alle Minderjährigen bis zum 31.12.2021. Wer noch zu Schule geht und dort regelmäßig getestet wird, muss aber keine weiteren Tests zusätzlich machen.
  • Schwangere bis zum 31.12.2021
  • Besucher und Mitarbeiter von Pflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Studierende bis zum 30. November 2021
  • Studierende aus dem Ausland, die mit einem Impfstoff geimpft wurden, der in Deutschland nicht anerkannt wird.
  • Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben

FAQ Corona-Regeln 3G- und 3G plus-Regel

Seit September gilt in allen Innenräumen die 3G-Regel, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 35 liegt. Diese erlaubt den Zutritt nur für Genesene, Geimpfte oder Getestete. Kinder unter 6 Jahren sind dabei ausgenommen, ebenso Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Bei Schülern gilt auch eine Schulbestätigung oder der Schülerausweis nach Nachweis.

Daneben gelten grundlegend neue Corona-Regeln. Statt der Sieben-Tage-Inzidenz soll jetzt eine Krankenhausampel das Infektionsgeschehen abbilden. Einzig der Schwellenwert 35 bleibt wegen der 3G-Regel relevant.

Wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt drei Tage in Folge über der Inzidenz von 35 liegt, greift mit einem Tag Versatz die 3G-Regel. Außerdem bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen. Grundsätzlich gilt sie in Innenräumen.

Umgekehrt muss der Schwellenwert von 35 drei Tage in Folge unterschritten werden, sodass am übernächsten Tag Lockerungen eintreten können.

Nein. Man muss einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorzeigen. Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden alt sein, der Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden.

Ja. Als geimpft gilt man, wenn man vollständig geimpft ist. Das ist ab Tag 15 nach der zweiten Corona-Impfung der Fall. Daneben zählen Genesene mit der ersten Corona-Impfung auch als vollständig geimpft.

Bei 3G plus handelt es sich um eine verschärfte 3G-Regel. Ungeimpfte müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder Selbsttest reicht nicht aus. 3G plus gilt in folgenden Bereichen:

  • Clubs und Diskotheken
  • Bordelle

Im Gegenzug zu den strengeren Zutrittsregelungen durch 3G plus können dort dann Abstandspflicht, Maskenpflicht und Personenobergrenzen aufgehoben werden.

Nein, dort braucht man auch künftig keinen Impfnachweis oder einen negativen Test. Ausnahmen von der 3G-Regel gibt es für Privaträume, den Handel, den ÖPNV und Gottesdienste.

Die 3G-Regel gilt für:

Öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches.

Nein. Als Schüler gilt man als Schüler – egal ob in den Ferien oder während des Schulbetriebs. Deswegen bleiben sie auch in den Ferien von der Testpflicht befreit. Aber: Die Schüler müssen nachweisen können, dass sie zur Schule gehen – beispielsweise mit dem Schülerausweis, einer Schulbesuchsbestätigung oder mit dem Schülerticket zusammen mit einem Ausweis.

Ab Donnerstag, den 2. September gilt die medizinische Maske („OP-Maske“) als der neue Maskenstandard. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt damit. Bei medizinischen Masken handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Die Vorderseite (Außenseite) ist meist farbig, die Rückseite (Innenseite) nicht. ABER: Wenn die Krankenhausampel auf „GELB“ springt, dann kann die FFP2-Maskenpflicht wieder greifen.

Nein. Unter freiem Himmel gibt es ab Donnerstag, den 2. September keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich größere Veranstaltungen ab 1.000 Personen – dann muss dort im Eingangsbereich und auf Begegnungsflächen eine Maske getragen worden.

Das kann passieren. Grundsätzlich sollen bei "GELB" verschärfte Regeln in Kraft treten - darunter zählen unter anderem Kontaktbeschränkungen, FFP2-Maskenpflicht, PCR-Testpflicht und Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen. Die genauen Maßnahmen will die Staatsregierung dann beschließen.

Ja, das ist kein Problem – solange die Krankenhausampel „GRÜN“ ist. Seit 2. September 2021 gibt es keine allgemeinen Kontaktbeschränkungen mehr – unabhängig von der Inzidenz. Es dürfen also auch mehr als zehn Freunde sein. Das könnte sich aber ändern, wenn die Krankenhausampel auf „GELB“ springt.

Das kommt darauf an: In Grund-sowie Förderschulen gibt es zweimal wöchentlich so genannte Lolli-Tests. An weiterführenden Schulen werden dreimal wöchentlich Schnelltests durchgeführt.

Es muss nicht die gesamte Klasse in Quarantäne, sondern nur die Sitznachbarn beziehungsweise diejenigen, die engen Kontakt zu dem erkrankten Schüler hatten. Die Quarantäne kann nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test wieder verlassen werden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Wenn es im Klassenraum Luftfilter gibt, kann auf die Quarantäne der anderen Schüler sogar vollständig verzichtet werden.

Nein. Seit Anfang September entfällt die coronabedingte Sperrstunde.

Beim Feiern gilt 3G plus. Das bedeutet: Zutritt haben Geimpfte und Genesene – Ungeimpfte brauchen einen negativen PCR-Test. Ein Antigen-Schnelltest oder Selbsttest reicht nicht aus.

Achtung: Bei verpflichtendem 3G plus, wie es in den Clubs gilt, müssen auch Schüler einen negativen PCR-Test vorweisen!

Ansonsten darf ohne Abstand und ohne Maske gefeiert werden.

Ja, Ungeimpfte brauchen einen negativen Test, wenn in der betroffenen kreisfreien Stadt oder dem betroffenen Landkreis die 3G-Regel gilt - denn: Eine privat gemietete Location zählt nicht als private Räumlichkeit. Private Räumlichkeiten sind Räume, die dem Veranstalter gehören, oder die dieser dauerhaft und nicht nur aus Anlass der Veranstaltung angemietet hat.

Normalerweise gelten Schüler ja automatisch als getestet, sofern sie einen Schulnachweis vorlegen können (Schülerausweis). Clubs und Einrichtungen, in denen 3G plus verpflichtend gilt, sind eine Ausnahme. Hier brauchen auch Schüler einen negativen PCR-Test um Eintritt zu erhalten!

FAQ Quarantäne

Seit dem 16. September sind die Quarantäne-Vorgaben in Bayern gelockert. Diese Änderungen sind umfangreich und eröffnen Kontaktpersonen mehrere Möglichkeiten, die häusliche Quarantäne zu beenden. Voraussetzung: Es sind keine Covid-19 typischen Symptome aufgetreten. Demnach gilt die Quarantäne nur noch zehn Tage statt zwei Wochen. Daneben kann man sich nach fünf Tagen bereits freitesten.

Grundsätzlich alle, die eine enge Kontaktperson haben – also engen Kontakt zu einer Person hatten, die an Covid erkrankt ist. Für vollständig Geimpfte und Genesene zählt das nicht.

Außerdem müssen alle, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, sich infiziert zu haben in Quarantäne. Dabei handelt es sich um Verdachtspersonen, deren Antigentest positiv ist und/ oder Symptome aufweisen.

Und natürlich alle, die ein positives PCR-Testergebnis aufweisen.

Ja natürlich – sofern du dort allein ist. Grundsätzlich gilt, sich von allen Mitbewohnern oder Familienmitgliedern fernzuhalten und die eigene Wohnung nicht zu verlassen.

Bei engen Kontaktpersonen endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall zehn Tage zurückliegt und während der Quarantäne keine typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind. Danach muss kein Test mehr gemacht werden. Man kann die Quarantäne aber verkürzen – mit einem negativen PCR-Test frühestens nach fünf Tagen oder einem negativen Antigen-Schnelltest nach sieben Tagen. Eine Ausnahme gibt es hier für alle Kinder und Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten: Sie können sich immer nach fünf Tagen freitesten, egal ob mit einem PCR- oder Schnelltest.

Als Verdachtspersonen zählen Menschen, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, sich infiziert zu haben. Sprich: Deren PCR-Testergebnis noch nicht vorliegt. Bei ihnen endet die Quarantäne, wenn das Ergebnis negativ ist. Ist der PCR-Test positiv und es liegen keine Symptome vor, endet die Isolation 14 Tage nach dem positiven Befund. Zeigt man Symptome, dann zwei Wochen nach deren ersten Auftreten und auch nur, wenn man mindestens 48 keine Symptome mehr aufweist. In jedem Fall muss man sich am Ende der 14 Tage testen lassen. Eine Ausnahme gibt es für Vollgeimpfte, bei denen ein positives PCR-Testergebnis vorliegt: Solange sie symptomfrei sind, kann das Gesundheitsamt nach fünf Tagen entlassen, wenn ein neuer PCR-Test negativ ist.

Nein – außer es besteht der Verdacht, sich selbst mit dem Virus infiziert zu haben. Und natürlich, wenn der Corona-Test positiv ist – dann spricht man übrigens von Isolation.

FAQ Genesene und Geimpfte:

Vollständig Geimpfte und Genesene werden negativ-getesteten Personen gleichgestellt. Für sie gelten Lockerungen und Erleichterungen - beispielsweise bei Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungen und Reisen.

Genesene: Sie können laut bayerischem Gesundheitsministerium beispielsweise den Bescheid des Gesundheitsamtes vorzeigen, indem steht, dass sie Corona-positiv sind und in Isolation müssen. Mit dabei sollen sie dann auch das Dokument haben, dass bestätigt, dass sie diese beenden dürfen.

Genesene brauchen einen Nachweis ihrer vorherigen Corona-Infektion, der auf einem PCR-Test beruht. Dieser Test muss mindestens 28 Tage, darf aber höchstens sechs Monate zurückliegen. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten können.

Vollständig-Geimpfte: Ab Tag 15 nach der zweiten Corona-Impfung zählen Personen dem bayerischen Gesundheitsministerium zufolge als vollständig geimpft. Die Impfung wurde in einem Impfpass oder einer Impfbescheinigung dokumentiert. Das Dokument muss vorgelegt werden können.

Genesene mit der ersten Corona-Impfung zählen auch als vollständig geimpft. Sie müssen aber ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, mit dem sie aus der Isolation entlassen worden sind.

Wenn aufgrund der vor Ort herrschenden Inzidenz gerade ein negativer Corona-Test beim Friseur verlangt wird, bist du davon befreit. Allerdings musst du die entsprechenden Dokumente über die Genesung vorlegen. Sobald die Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gilt das aber nicht mehr.

Die meistgestellten Fragen der Gong-Community zur Maskenpflicht

Am Stück sollte laut RKI die Maske maximal 75 Minuten getragen und dann eine Pause von 30 Minuten gemacht werden. Wolfgang Schiedermair vom Unterfränkischen Apothekenverband rät, die Masken – wenn man sie immer mal wieder kurz aufsetzt – nicht länger als vier Tage zu verwenden. Dazwischen sollte man sie immer wieder gut trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte sie aber in den Backofen gelegt werden.

Laut Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte dienen die Masken sowohl dem Eigen- als auch dem Fremdschutz. Haben die FFP2-Masken ein Ventil, ist der Fremdschutz aber nur gering – weil ja eben Luftaustausch stattfindet. Der Träger kann dadurch aber die Luftzufuhr regulieren und oftmals leichter atmen.

Das Design der FFP2-Masken ist unterschiedlich. Was aber bei zertifizierten Masken immer gleich ist, ist das CE-Kennzeichen „EN 149:2001+A1:2009“. Haben sie dieses, entsprechen sie der europäischen Norm. Das heißt, sie müssen im Test gezeigt haben, dass sie mindestens 94 Prozent der Aerosole filtern können.

Auch hier bleibt es bei der bisherigen Regelung. Das heißt, dass in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften die Maskenpflicht für das Personal entfällt, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

Nein. Derzeit liegen noch keine belastbaren Erkenntnisse über eine mögliche Infektiosität geimpfter Personen vor.

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