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Corona: FAQs - Die Fragen der Community

06.05.2021, 15:45 Uhr in Corona
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Corona: FAQs - Die Fragen der Community

FAQ Genesene und Geimpfte:

Zweimal gegen Corona geimpfte Personen und auch Genesene erhalten ihre Grundrechte zurück. Sie werden ab Donnerstag (06.05.) mit Negativ-Getesteten gleichgestellt. Das hat der Freistaat Anfang der Woche beschlossen. Im Detail: Für sie entfallen in Bayern die Kontakt- und die Ausgangsbeschränkungen. Auch die nächtliche Ausgangssperre gilt für sie nicht mehr. Die Testpflicht entfällt zudem - beispielsweise beim Friseur.

Generell müssen Geimpfte nicht mehr in Quarantäne - außer sie hatten Kontakt mit einem Corona-Infizierten, bei dem eine Virus-Mutante nachgewiesen worden ist. Das gilt aber nicht für die britische Variante. Nach der Einreise aus Risikogebieten müssen sie sich auch nicht mehr in Quarantäne begeben. Ausnahme ist auch hier, wenn man sich in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten hat.

Genesene: Sie können laut bayerischem Gesundheitsministerium beispielsweise den Bescheid des Gesundheitsamtes vorzeigen, indem steht, dass sie Corona-positiv sind und in Isolation müssen. Mit dabei sollen sie dann auch das Dokument haben, dass bestätigt, dass sie diese beenden dürfen.

Genesene brauchen einen Nachweis ihrer vorherigen Corona-Infektion, der auf einem PCR-Test beruht. Dieser Test muss mindestens 28 Tage, darf aber höchstens sechs Monate zurückliegen. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten können.

Vollständig-Geimpfte: Ab Tag 15 nach der zweiten Corona-Impfung zählen Personen dem bayerischen Gesundheitsministerium zufolge als vollständig geimpft. Die Impfung wurde in einem Impfpass oder einer Impfbescheinigung dokumentiert. Das Dokument muss vorgelegt werden können.

Genesene mit der ersten Corona-Impfung zählen auch als vollständig geimpft. Sie müssen aber ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, mit dem sie aus der Isolation entlassen worden sind.

Im Prinzip dürfen sich Genesene und Zweifach-Geimpfte untereinander uneingeschränkt treffen – auch nachts. Weil es eben keine Ausgangssperre mehr gibt. Kommen aber Personen dazu, auf die das nicht zutrifft, wird’s schwierig. Weil für sie gelten die Kontaktbeschränkungen – und natürlich auch die Ausgangssperre in der Nacht. Die gängigen Hygieneregeln - wie Abstand und Maske - gelten aber für alle weiter.

Ja, das ist kein Problem. Wer vollständig geimpft ist, zählt bei den Kontaktbeschränkungen nicht mit. Selbst wenn sich nach den geltenden Regeln also nur ein Haushalt (=Freundin 1) mit einer weiteren Person (=Freundin 2) treffen darf, dann dürfen trotzdem drei bereits geimpfte Freunde dazukommen.

Wenn aufgrund der vor Ort herrschenden Inzidenz gerade ein negativer Corona-Test beim Friseur verlangt wird, bist du davon befreit. Allerdings musst du die entsprechenden Dokumente vorlegen (siehe oben). Sobald die Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gilt das aber nicht mehr.

Ja. Nach den aktuell (06. Mai 2021) gültigen Bestimmungen müssen Griechenland-Urlauber nach ihrer Rückkehr in Quarantäne. Die Erstimpfung reicht nicht aus, um diese zu umgehen. Nicht in Quarantäne müssen lediglich Urlauber, die bereits beide Impfungen hinter sich haben - diese müssen mindestens zwei Wochen zurückliegen. Auch wer innerhalb der letzten sechs Monate Corona hatte und genesen ist, muss nicht in Quarantäne.

Da laufen nach wie vor die Planungen. Aktuell sieht es so aus, dass er bis Ende Juni kommen könnte. Bis dahin müssen vollständig Geimpfte als Nachweis ihren gelben Impfpass mitführen.

Ja - Paare die nicht zusammenleben zählen seit Anfang Mai als ein Haushalt. Das kann auch auf der Seite des Innenministeriumks nachgelesen werden.
Als Nachweis bei Biergärten etc. reicht eine plausible Erklärung und natürlich eine online Anmeldung plus Reservierung.

FAQ Bundesnotbremse:

Nein, du brauchst weder einen Test, noch einen Termin. Blumenläden sind nun als inzidenzunabhängig eingestuft.

Das hat das dortige Landratsamt verfügt. Nach unseren Erkenntnissen dürften auch dort die Lockerungen eigentlich erst ab Freitag gelten. Denn: Das Zählen seit Inkrafttreten der Bundesnotbremse wurde laut bayerischem Gesundheitsministerium am Samstag gestartet. Damit ist Mittwoch Tag 5 der Unterschreitung, Lockerungen gibt es ab Freitag.

Schwangere werden derzeit nicht geimpft, aber BITTE mit dem Hausarzt abklären.

Kontaktfreier Individualsport ist auch bei Inzidenzen über 100 erlaubt – auch mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Deshalb sollten Minigolfanlagen offen haben. Voraussetzung ist aber, dass der Betreiber eben sicherstellen kann, dass es nicht zu Kontakt mehrerer Haushalte kommt.

Ein paar Tage vorher gibt es vorher einen Termin, steht aktuell noch nicht fest.

Bundesnotbremse greift ja nur bei Inzidenz über 100. Kontaktbeschränkungen gibt es für jeden Schwellenwert und bei unter 100 sind es 5 Personen aus 2 Haushalten, unter 50 3 Haushalte. Wie die Regeln für Feiern aber im Juni sind, lässt sich derzeit nur schwer beantworten. Kommt auf das Infektionsgeschehen und Impfvorgehen an.

Wenn eine Werkstatt mit dabei ist, zählen sie zum Bereich „Täglicher Bedarf“ und sind damit inzidenzunabhängig. Sprich kein Coronatest und auch über 100 offen.

Genesene brauchen einen Nachweis ihrer vorherigen Corona-Infektion, der auf einem PCR-Test beruht. Dieser Test muss mindestens 28 Tage, darf aber höchstens sechs Monate zurückliegen. Laut dem Bayer. Gesundheitsministerium gilt neben diesem PCR-Test auch "ein Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes" als Beleg. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten können.

Wenn der Wert unter 100 bleibt fällt ab Sonntag 0 Uhr die nächtliche Ausgangssperre weg, weil dann die Bundesnotbremse nicht mehr gilt. Unter der Inzidenz von 100 gibt es keine nächtliche Ausgangssperre.

In Bayern bleibt der Schwellenwert bei dieser Frage bei 100. Ist der Wert darüber gibt es Distanzunterricht; Ausgenommen sind Abschlussklassen mit mindestens zweimal wöchentlicher Testung. Kindertagesbetreuungen sind geschlossen, Notbetreuung ist möglich

Nein, es ist ein PCR- oder Schnelltest nötig, der von einer öffentlichen Stelle durchgeführt worden ist. Es gilt aber eine zeitliche Befristung von 48 (PCR) oder 24 (Schnelltest) Stunden vom Testergebnis bis zum Shopping.

Die meistgestellten Fragen der Gong-Community zu den FFP2-Masken

Am Stück sollte laut RKI die Maske maximal 75 Minuten getragen und dann eine Pause von 30 Minuten gemacht werden. Wolfgang Schiedermair vom Unterfränkischen Apothekenverband rät, die Masken – wenn man sie immer mal wieder kurz aufsetzt – nicht länger als vier Tage zu verwenden. Dazwischen sollte man sie immer wieder gut trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte sie aber in den Backofen gelegt werden.

Laut Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte dienen die Masken sowohl dem Eigen- als auch dem Fremdschutz. Haben die FFP2-Masken ein Ventil, ist der Fremdschutz aber nur gering – weil ja eben Luftaustausch stattfindet. Der Träger kann dadurch aber die Luftzufuhr regulieren und oftmals leichter atmen.

Das Design der FFP2-Masken ist unterschiedlich. Was aber bei zertifizierten Masken immer gleich ist, ist das CE-Kennzeichen „EN 149:2001+A1:2009“. Haben sie dieses, entsprechen sie der europäischen Norm. Das heißt, sie müssen im Test gezeigt haben, dass sie mindestens 94 Prozent der Aerosole filtern können.

Laut bayerische Gesundheitsministerium sind diese erlaubt:

  • FFP3 (Europa)
  • N95 (NIOSH-42C FR84, USA),
  • P2 (AS/NZ 1716:2012, Australien/Neuseeland)
  • KF94 (Korea 1st Class KMOEL-2017-64)
  • DS (Japan JMHLW-Notification 214,2018)
  • KN95 (GB2626-2006, China)

Jegliche Masken des Hersteller Livinguard sind aktuell nicht zugelassen!

Eine FFP2-Maske müssen wir an folgenden Orten tragen:

  • beim Einkaufen und auf Supermarktparkplätzen
  • im ÖPNV und an den Haltestellen
  • in Gottesdiensten
  • bei Click und Collect oder der Abholung jeglicher Waren
  • in allen anderen geöffneten Betrieben und beim Markteinkauf
  • in Arztpraxen
  • beim Besuch von Alten- und Pflegeheimen

Ja, die Maskenpflicht gilt, wie bisher auch in den zum öffentlichen Personennahverkehr gehörenden Einrichtungen (z. B. an Haltestellen).

Überall da, wo bisher im Einzelhandel eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden musste, ist eine FFP2-Maske zu tragen. Das heißt in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen, vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen.

Es bleibt bei den bereits geltenden Ausnahmeregelungen. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren müssen keine FFP2-Maske tragen. Das heißt, es bleibt bei der bisherigen Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab einem Alter von 6 Jahren.

Nein, für die Beschäftigten im Einzelhandel bleibt es – zur Wahrung der Vorgaben des Arbeitsschutzes – bei der bisherigen Regelung. Es genügt also eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Auch hier bleibt es bei der bisherigen Regelung. Das heißt, dass in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften die Maskenpflicht für das Personal entfällt, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

Nein. Derzeit liegen noch keine belastbaren Erkenntnisse über eine mögliche Infektiosität geimpfter Personen vor.

Eine spezielle Ausnahme für Schwangere ist derzeit nicht vorgesehen, es gelten weiterhin die allgemeinen Ausnahmen. Der besondere Schutz von Schwangeren und ihrer ungeborenen Kinder spricht in der Regel für die regelmäßig kurzzeitige Verwendung von FFP2-Masken in Risikokonstellationen.

Die FFP2-Masken müssen in Zügen des Nahverkehrs getragen werden. In Zügen des Fernverkehrs gilt diese Pflicht nicht.

Ja.

Grundlage für die Pflicht ist eine Rechtsverordnung, die auf der Grundlage von § 32 Satz 1 i. V. m. § 28 Abs. 1, § 28a IfSG erlassen wird.