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Der Schlüssel zum Gewichtsverlust ist nicht unbedingt das Kalorienzählen

vor 3 Jahren in Service, Anzeige
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Das öffentliche Idealbild eines Körpers sorgt seit Jahren dafür, dass viele Menschen nach einem gesünderen und schlankeren Körper streben. Dies führte zu unzähligen Diäten und Ernährungsweisen, die von vielen angenommen werden, um in erster Linie Gewicht zu verlieren. Die verschiedenen Methoden Gewicht zu verlieren sind teilweise sehr ausgefallen und teilweise sehr einfach. Eine der beliebtesten Methoden ist das Kalorienzählen. Der Ansatz ist zwar nicht grundsätzlich verkehrt, allerdings muss dabei einiges bedacht werden.

Kalorien sind nicht gleich Kalorien

Inzwischen kann man sehr gut die Kalorienanzahl der verschiedenen Lebensmittel einsehen. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass nicht jede Kalorie gleichwertig ist. Eine gleiche Anzahl von Kalorien im Hamburger ist der eines Salates nicht gleichzusetzen. Frisches gesundes Essen ist somit deutlich gesünder als Verarbeitetes. Es ist auch allgemein bekannt, dass dieses schneller und nachhaltiger sättigt.

Zu wenige Kalorien können schädlich sein

Viele, besonders junge Leute, neigen dazu, es zu übertreiben. Um Gewicht zu verlieren, nehmen sie deutlich weniger Kalorien zu sich, als der Körper braucht. Wird der Tagesumsatz, den jeder für sich persönlich errechnen kann, schädigt dies den Stoffwechsel. Der Körper holt sich nun die nötige Energie aus anderen Quellen und wird beginnen, die Muskulatur abzubauen, um genug Energie für den Körper bereitzustellen. Wer es auf die Spitze treibt und dauerhaft zu wenig Energie dem Körper zuführt, läuft sogar Gefahr, dass die inneren Organe angegriffen werden. Zudem leiden die Abwehrkräfte durch permanenten Kalorienmangel.

Körperliche Aktivität steigert den Kalorienbedarf

Die Kalorienzufuhr sollte der täglichen Aktivität angepasst sein. Wer im Beruf körperlich sehr aktiv ist oder nach der Arbeit regelmäßig Sport treibt, steigert seinen täglichen Energiebedarf. Als Extrembeispiel kann hier ein olympischer Schwimmer aufgeführt werden, der in der Trainingsphase auch mal 10.000 Kalorien zu sich nehmen muss, um den täglichen Bedarf zu erreichen. Dies entspricht etwa dem fünffachen Tagesumsatz eines durchschnittlich aktiven erwachsenen Mannes. Aber auch Kraft- und Ausdauersportler im Hobbybereich können locker 4.000 und mehr Kalorien am Tag umsetzen. So sollte beim Kalorienzählen immer die körperliche Aktivität mit einbezogen werden.

Wenige Kalorien bedeutet keinesfalls gesund

Wer Kalorien zählt, lebt nicht unbedingt gesünder als diejenigen, die dies nicht tun. Die Zusammensetzung der täglichen Kalorien ist ebenso wichtig. Man sollte sich unbedingt dabei gesund ernähren und auch die bekannte Ernährungspyramide im Hinterkopf behalten. Das richtige Verhältnis aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten sollte dringend eingehalten werden und nicht zugunsten des Kalorienzählens stark verschoben werden.