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König und Bauer kann Abwärtstrend stoppen

vor 4 Jahren in Service, Anzeige
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Bild © Clemens Scheumann / pixelio.de

König und Bauer, der Druckmaschinenhersteller aus Würzburg, verwies vor wenigen Wochen noch auf die erfolgversprechende Unternehmensstrategie. Die Geschäftszahlen bestätigten, dass sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg befinde – auch die Übernahme von Iberica scheint sich mittlerweile auszuzahlen. Doch vor wenigen Tagen kam es zum bösen Erwachen: Das Unternehmen verlor an Boden; die Aktienkurse schienen – ohne Vorwarnung – in den Keller zu stürzen. Doch der Abwärtstrend scheint, so die aktuellen Zahlen, gestoppt zu sein. Doch nicht nur König und Bauer mussten Kursverluste hinnehmen; auch die Heidelberger Druckmaschinen stürzten vergangenen Freitag um 3,46 Prozent ab.

König und Bauer auf der Überholspur
Die ersten drei Quartale sorgten für Freude: Der Konzern konnte seinen Umsatz – gegenüber dem Jahr 2015 – auf 831,4 Millionen Euro steigern. Ein Plus von 20 Prozent. Zudem erhielt der Konzern neue Aufträge – das Volumen lag bei rund 870 Millionen Euro. So konnte bereits im Herbst 2016 die Meldung veröffentlicht werden, dass das Unternehmen bis zum Frühjahr 2017 ausgelastet sei. Claus Bolza-Schünemann, Vorstandschef von König und Bauer, teilte im Rahmen einer Presseaussendung mit, dass die „Fokussierung auf den Verpackungs- und Digitaldruck“ nun Früchte tragen würde. Auch wenn das zuvor geschnürte Sparprogramm für Überraschung sorgte, scheint die Strategie zu 100 Prozent aufgegangen zu sein. Die Anleger waren beruhigt und auch froh, dass sich das Unternehmen derart fangen und entwickeln konnte.

Auch andere Unternehmen mussten Kursverluste hinnehmen
Der 2. Dezember 2016 sorgte jedoch für ein böses Erwachen: Die Aktionäre staunten nicht schlecht, als die König und Bauer-Wertpapiere plötzlich in den Keller rutschten und um 4,46 Prozent an Wert verloren. 1,92 Euro gegenüber dem Vortages-Schlusswert; während das Wertpapier am 1. Dezember noch bei 43,07 Euro lag, betrug der Wert am Freitag nur noch 41,15 Euro. Doch nicht nur die Würzburger hatten Probleme – auch die Heidelberger Druckmaschinen mussten einen Kursverlust von 3,46 Prozent hinnehmen. Schlechte Nachrichten gab es auch für die Aktionäre von Grenkeleasing. Das IT-Leasingunternehmen stürzte um 3,03 Prozent (136,15 Euro) ab.

Abwärtstrend gestoppt!
Doch die Aktionäre konnten Montag wieder aufatmen: Das König und Bauer-Unternehmen konnte den Abwärtstrend stoppen. Derzeit liegt die Aktie bei 41,660 Euro – das entspricht einem Plus von 1,40 Prozent. Die Gründe, warum die Aktien von König und Bauer – ohne Vorwarnung – in den Keller rutschten, sind bislang ungeklärt. Am Ende sind die Aktionäre und Investoren jedoch froh, dass der Abwärtstrend – zumindest auf den ersten Blick – gestoppt werden konnte.