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Mainfranken: Corona-Pandemie lässt Süßwaren-Konsum steigen

vor 2 Tagen in Stadtgespräch
Verschiedene Schokoladenstuecke jpg
Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Die Menschen in Mainfranken haben in der Corona-Krise mehr Süßigkeiten und salzige Snacks gekauft. Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG, sind es im vergangenen Jahr rein rechnerisch rund 16.900 Tonnen gewesen. (Landkreis Kitzingen 3.000 Tonnen, Landkreis Main-Spessart 4.200 Tonnen, Landkreis Würzburg 5.400 Tonnen, Stadt Würzburg 4.300 Tonnen) Davon waren allein etwa 4.800 Tonnen Schokoladenwaren, rund 2.800 Tonnen Knabberartikel und circa 2.300 Tonnen Speiseeis. Diese Zahlen basieren auf Angaben des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie vom März. Der Verbrauch stieg demnach um 2,6 Prozent auf mehr als 33 Kilo pro Kopf im vergangenen Jahr.

Laut dem Statistischen Bundesamt machte die deutsche Süßwarenindustrie rund acht Prozent mehr Umsatz als noch 2019. Daran sollten jetzt auch die Beschäftigten der Branche beteiligt werden, fordert die NGG. In der aktuellen Tarifrunde fordert sie fünf Prozent mehr Geld – mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Außerdem sollen Azubis 100 Euro mehr im Monat bekommen. Mit Warnstreiks und Aktionen in ganz Bayern ab dieser Woche will die NGG den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.