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Mainfranken: Bahn-Streik zeigt Wirkung

Topnews
16.11.2023, 06:07 Uhr in Lokales
Der Main Spessart Express an einem Bahngleis
Foto: Funkhaus Würzburg

Noch bis Donnerstagabend 18 Uhr streiken die Lokführer der Gewerkschaft GDL. Die Auswirkungen sind auch in Mainfranken massiv. Am Würzburger Hauptbahnhof findet laut Reiseinformationssystem der Bahn am Donnerstagmorgen nur etwa jede vierte Fahrt statt.

Die Ausfälle betreffen sowohl den Fern- als auch den Regionalverkehr.

GoAhead und Schienenersatzverkehr fahren

Welche Regionalverbindung in Mainfranken stattfindet und welche nicht hängt maßgeblich vom Betreiber ab. Die Regionalexpress-Verbindungen von Stuttgart und Treuchtlingen (über Ochsenfurt) kommend finden statt - hier fährt der Betreiber GoAhead.

Auch die als Schienenersatzverkehr geplanten Busse zwischen Karlstadt und Würzburg fahren.

Bahn rät von Reisen ab

Die Bahn rät dazu, Reisen - sofern möglich - zu verschieben und sich vorab online zu informieren, ob die Fahrten stattfinden.

ab. Im Fernverkehr gilt ein Notfahrplan und es werden längere Züge eingesetzt - ob diese das Fahrgastaufkommen aber stemmen können, ist unklar. Eine Mitnahmegarantie gebe es nicht.

Bahn sagt Verhandlungen mit GDL ab

Die Deutsche Bahn hat unterdessen die für heute angesetzten Verhandlungen abgesagt. Die GDL sprach daraufhin von "Arbeitsverweigerung und sagte, ein Warnstreik parallel zu Gesprächen sei ganz normal.

Die GDL fordert für ihre Beschäftigten 555 Euro mehr Lohn im Monat. Zusätzlich will sie für Schichtarbeiter eine Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden, bei vollem Lohn. Die Bahn lehnt das ab. Sie hat ihrerseits elf Prozent mehr Lohn geboten.