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Würzburg: Das hat die Preiserhöhung beim Parken gebracht

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03.02.2023, 05:05 Uhr in Lokales
Autos parken vor der Würzburger Residenz
Foto: Funkhaus Würzburg

Seit Juni gelten in Würzburg neue, höhere Parkgebühren. Je zentraler, desto teurer. Das Ziel: Parkverkehr und Autos in der Innenstadt reduzieren.

Funktioniert hat das scheinbar zumindest teilweise. Die WVV als Parkhausbetreiber stellt beim Autoverkehr in der Stadt aktuell einen Rückgang um 10 Prozent fest. Ob das aber tatsächlich an den höheren Parkgebühren liegt, lasse sich nicht sagen.

Denkbar sei auch, dass das noch mit dem geänderten Mobilitätsverhalten seit der Pandemie zusammenhängt. So seien noch immer mehr Menschen im Homeoffice als vor Corona.

Aber: zumindest der Parksuchverkehr ist zurückgegangen. Der macht laut Bürgermeister Martin Heilig etwa ein Drittel des städtischen Verkehrs aus.

Dadurch, dass weniger Menschen mit dem Auto in die Stadt fahren und die Parkplätze nicht mehr ganz so voll sind, können die Menschen diese direkt anfahren und müssen nicht mehr lange nach einem freien Platz suchen, an dem sie das Auto abstellen können.

Laut Klimabürgermeister Heilig gehe es weniger darum, Autos aus der Stadt zu verbannen, sondern die Alternativen so attraktiv zu gestalten, dass sie eine echte Alternative zum Auto sind.

Das Geld, das die Stadt durch die höheren Parkgebühren einnimmt, fließt nach eigenen Angaben in den Ausbau von ÖPNV und Fahrradinfrastruktur.

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