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Mainfranken: Erste Auswertungen - Lockdown wirkt offenbar

vor 4 Monaten in Lokales
1610094373inzidenzverlauf seit 16 12 2020 bis anfang januar 2021
Statistik: Funkhaus Würzburg

Der harte Corona-Lockdown soll auch in Bayern verlängert werden - vorerst bis Ende des Monats. Seit gut drei Wochen gilt er nun. In Mainfranken wirken die Maßnahmen offenbar. Laut Auswertungen dieser Redaktion sind die 7-Tage-Inzidenzen dort seitdem gesunken:Am stärksten war der Rückgang im Landkreis Main-Spessart. Dort liegt die Inzidenz nun bei rund 87, vor dem harten Lockdown war sie bei rund 227. In Kitzingen hat sich die Inzidenz in den drei Wochen harten Lockdown halbiert. Sie liegt nun bei etwa 76. Auch in der Stadt Würzburg verlangsamt sich die Pandemie offenbar. Die Inzidenz liegt jetzt bei etwa 62, vor dem harten Lockdown war sie bei über 100. Im Landkreis Würzburg hingegen hat sich die Inzidenz in den letzten Wochen kaum verändert. Sie liegt mit rund 59 jetzt etwas niedriger als vor dem Lockdown. Trotzdem zählt der Landkreis zu den Regionen mit den niedrigsten Inzidenzen in Bayern.Inwiefern Weihnachten und Silvester sich auf die Corona-Zahlen auswirken, ist noch nicht abschließend abzusehen. Erste Aussagen sollen in der kommenden Woche möglich sein.Während des harten Lockdowns seit Mitte Dezember sind allerdings die Corona-Todesfälle in ganz Mainfranken stark angestiegen. Besonders viele solcher Todesfälle hat es im Landkreis Main-Spessart gegeben. Von dort sind vom Robert-Koch-Institut bisher 161 Corona-Tote gemeldet worden, vor dem Lockdown waren es 95. Viele davon stammen aus Alten- und Pflegeeinrichtungen.