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Schweinfurt: Soldat nach Impfverweigerung freigesprochen

27.01.2026, 17:30 Uhr in Lokales
Das Gerichtsgebäude in Schweinfurt
Foto: Funkhaus Schweinfurt

Das Schweinfurter Landgericht hat einen 36-jährigen Bundeswehroffizier freigesprochen, der 2022 die Corona-Impfpflicht verweigert hatte.

In erster Instanz war er bereits vor dem Amtsgericht Bad Kissingen freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen Berufung eingelegt und eine Geldstrafe gefordert, wegen Gehorsamsverweigerung. Nun wies das Landgericht die Berufung zurück. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Soldat hatte sich im Jahr 2022 trotz mehrfacher Aufforderungen nicht impfen lassen, während er in der Rhön-Kaserne in Wildflecken stationiert war.

Das Amtsgericht hatte den Freispruch in erster Instanz unter anderem damit begründet, dass die Impfpflicht zu diesem Zeitpunkt angesichts sinkender Infektionszahlen und bekannter Nebenwirkungen unverhältnismäßig gewesen sei.

Bundesweit waren zuvor mehrere Soldaten wegen verweigerter Corona-Impfung zu Geldstrafen verurteilt worden – auch in Schweinfurt, jedoch unter einem anderen Vorsitzenden Richter.