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Schweinfurt/Würzburg: Eigenes Satellitennetz soll Stromversorgung in Krisen sichern

23.01.2026, 17:00 Uhr in Lokales
Strommast
Foto: pixabay.com

Wie bleibt die Energieversorgung stabil, wenn bei Krisen auch Kommunikationsnetze ausfallen? Genau daran arbeitet derzeit die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Das Institut für Energie- und Hochspannungstechnik ist Teil des Forschungsprojekts „KRISNet“. Ziel ist es, die Kommunikation für Stromnetze auch bei Extremwetter, technischen Störungen oder Cyberangriffen aufrechtzuerhalten.

Kern des Projekts ist ein eigenes Satellitennetz in niedriger Erdumlaufbahn – unter deutscher und europäischer Kontrolle. Es soll einspringen, wenn Glasfaser- oder Mobilfunknetze ausfallen. In Notfällen wird automatisch auf die jeweils verfügbare Verbindung umgeschaltet.

Getestet wird das System gemeinsam mit Energieversorgern unter realistischen Störszenarien. Ziel ist es, die Stromversorgung auch in Ausnahmelagen zuverlässig abzusichern.