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Würzburg: Corona-Selbsttests für Schüler und Lehrer sind da

vor einem Monat in Lokales
Ein Corona Selbsttest liegt auf dem Tisch mit Stäbchen und Flüssigkeit
Foto: Funkhaus Würzburg

Seit Montag sind die Schulen und Kitas im Landkreis Würzburg mit Corona-Selbsttests ausgestattet. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Demnach wurde zunächst ein Vorrat für zwei Wochen verteilt. Die Behörde geht aber davon aus, zeitnah weitere Lieferungen zu erhalten, diese werden dann ebenfalls flächendeckend verteilt. Bereits vergangene Woche hatte der Landkreis Würzburg an Schulen und Kitas, an denen es positive Corona-Fälle gegeben hatte, erste Selbsttests ausgegeben.

Mit den Tests sollen sich Lehrer, sonstige an Schulen tätige Personen und Mitarbeiter in Kinderbetreuungseinrichtungen zweimal pro Woche selbst auf Corona testen können. Schüler erhalten einmal pro Woche die Möglichkeit, sich selbst zu testen. Ist das Ergebnis positiv, wird dringend ein PCR-Test in einem Testzentrum oder beim Haus- oder Kinderarzt zur Überprüfung empfohlen.

An Selbsttests gibt es häufig Kritik, weil diese in manchen Fällen ein falsches Ergebnis anzeigen. Zwei Würzburger Professoren, der Virologe Lars Dölken und der Hygienearzt Oliver Kurzai, erklären jedoch in einer Mitteilung, dass diese Tests trotzdem Sicherheit bieten können. Wenn Personen nur wenig Virus in sich trügen, könne der Test zwar falsch negativ sein. Die Experten sagen aber auch: Personen, die viel Virus in sich tragen und damit besonders ansteckend sind, werden von diesen Tests sehr zuverlässig erkannt.