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Würzburg: Gezüchteter Knorpel aus der Nase wurde ins Knie eingesetzt

18.12.2025, 16:10 Uhr in Lokales
Uniklinikum Wuerzburg transplantiert gezuechteten Knorpel aus der Nase ins Knie
Foto: Kirstin Linkamp I Uniklinik Würzburg

Kleines Wunder aus der Nase fürs Knie: An der Uniklinik Würzburg (UKW) wurden im Rahmen einer internationalen Studie erstmals Knorpelzellen aus der Nase eines Patienten gezüchtet und in sein verschlissenes Knie eingesetzt.

Dafür wurden zunächst Knorpelzellen aus der Nasenscheidewand des Patienten entnommen und rund vier Wochen lang im Labor vermehrt.

In mehreren Schritten wurde dann die Qualität des Knorpels kontrolliert – beispielsweise wurde anhand von Gewebeproben die Elastizität und Stabilität geprüft. Der Knorpel wurde schließlich als lebendig und funktionsfähig eingestuft. Zudem war er steril und konnte damit sicher eingesetzt werden.

Bislang wurde bei Gelenkverschleiß ein künstliches Gelenk in den Patienten eingesetzt. Zudem wurde bereits Knorpelmasse aus dem Kniegelenk entnommen, gezüchtet und dort wieder eingesetzt.