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Würzburg: Neues Childhood-Haus wird eröffnet

18.12.2025, 05:30 Uhr in Lokales
Symbolbild Hand in Hand
Foto: unsplash.com

​​Es soll ein sicherer Ort für Kinder sein, die körperliche oder sexuelle Gewalt erleben mussten – am Donnerstag wird in Würzburg das sogenannte Childhood-Haus eröffnet. Mit dabei ist auch Gesundheitsministerin Judith Gerlach.

​Bei dem Childhood-Haus handelt es sich um eine zentrale Anlaufstelle, an die sich Betroffene von Missbrauch und Gewalt wenden können. Die Besonderheit: Therapeuten, Jugendamt, Justiz und Medizin arbeiten hier zusammen – und kommen zu den Kindern, nicht umgekehrt.

​Dort können unter anderem gerichtsfeste Vernehmungen durchgeführt werden, ohne zusätzlichen Stress für die Betroffenen.

​Die Notwendigkeit eines solchen Angebots ist groß: Die Würzburger Kinderklinik schätzt, dass in jeder Schulklasse der Region etwa zwei Kinder Opfer oder Zeugen von sexuellem Missbrauch sind.

Zum Hintergrund

​Seit etwa zehn Jahren gibt es in der Stadt die Idee für ein Childhood-Haus – in diesem Jahr konnte es gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern umgesetzt werden.

​Beteiligt sind unter anderem das Würzburger Uniklinikum, Wildwasser, die Stadt Würzburg, profamilia sowie die Landkreise Main-Spessart und Würzburg. Alle gehören zum Verein „Projekt Childhood-Haus Würzburg e.V.“.

​Bayernweit ist es das zweite Childhood-Haus. Weitere Infos gibt’s hier.