Würzburg / Schweinfurt: Grippewelle trifft Kinderkliniken

Die Grippe macht auch vor den kleinsten Patienten in der Region nicht Halt. Die Kinderkliniken in Würzburg und Schweinfurt behandeln gerade viele Kinder mit starken Atemwegsinfektionen – meist ambulant, aber zunehmend auch stationär. Allein die Würzburger Uniklinik nimmt aktuell bis zu 15 kleine Patienten pro Woche auf.
Auch die Missio-Kinderklinik in Würzburg und das Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt spüren die Welle. Die Kinder leiden oft unter hohem Fieber, teilweise ist sogar zusätzlicher Sauerstoff nötig.
Eine gute Nachricht gibt es aber: Das RS-Virus ist kaum noch ein Problem. Dank der Impfung für Neugeborene und Kleinkinder, die seit 2024 empfohlen wird, sind die Fälle um mehr als 50 Prozent zurückgegangen.
Das RS-Virus steht für Respiratorisches Synzytial-Virus. Das ist ein Virus, das vor allem die Atemwege infiziert – also Nase, Rachen, Bronchien und Lunge.




