Würzburg: Volt will in Stadtrat einziehen – braucht aber Unterschriften

Der Wahlkampf zur Kommunalwahl nimmt in Würzburg immer mehr Fahrt auf – bald werden Plakate aufgehängt und die Parteien gehen auf Stimmenfang.
Genau das macht jetzt auch Volt Würzburg – allerdings erstmal, um überhaupt auf dem Stimmzettel landen zu können. Denn die Partei möchte erstmals im Stadtrat vertreten sein.
Wie Volt mitgeteilt hat, muss die Partei 385 Unterstützerunterschriften sammeln. Der Grund: Volt ist bisher nicht im Stadtrat zu finden und hat bei der letzten Bundestagswahl bayernweit zu wenig Stimmen bekommen, um ohne Unterschriften zur Wahl zugelassen zu werden.
Unterstützen können Wahlberechtigte die Partei ausschließlich mit einer persönlichen Unterschrift im Rathaus. Dafür ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich.
Volt versteht sich als erste paneuropäische Partei – also als eine Partei, die in vielen Ländern gleichzeitig aktiv ist – und setzt sich nach eigenen Angaben für eine grenzübergreifende Politik einsetzen. Bei der letzten Europawahl hat Volt in Würzburg 6,9 Prozent der Stimmen geholt.





