Würzburg: Weihnachtspredigt aus dem Kiliansdom

Mit dem Satz der Hirten aus der Weihnachtsgeschichte: „Lasst uns nach Betlehem gehen", hat Bischof Dr. Franz Jung am ersten Weihnachtsfeiertag am Donnerstag im Würzburger Kiliansdom durch seine Predigt geführt. Er hob den Gedanken hervor: „Wo immer Christus geboren wird, ist Betlehem".
Dabei nahm er Bezug auf die Menschwerdung Gottes und an Orten zu suchen, an denen Christus mitten unter uns geboren wird. Dadurch erneuere Gott als Mensch die Würde des Menschen und die Finsternis werde vertrieben.
Dr. Jung betonte zudem, dass „gerade in diesen Zeiten, in denen offenbar die Kriegstreiber die Oberhand haben", der Frieden in die Welt getragen werden solle, so wie auch die Engel den Frieden verkündet hätten. Man solle sich für die Schwächsten stark machen und es könne auch unser Zuhause Betlehem sein.
An Heiligabend hatte der Bischof den Gedanken schon angeschnitten und forderte in der Christmette auf, das Kind in der Krippe als Begleiter durch das Leben zu sehen. Dr. Jung betonte, dass das Weihnachtsfest „ganz praktisch erfahrbar wird", wenn in Krankheit, bei Versöhnung und im Teilen mit Bedürftigen immer wieder durch die engen Pforten der Demut gegangen werde.




