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Sportwetten: Die richtige Quote ist entscheidend

18.04.2018, 11:01 Uhr in Service, Anzeige
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pixabay.com

Immer wieder und immer öfter ist von Sportwetten die Rede. Das Geschäft der Sportwetten boomt und viele Sportbegeisterte verdienen Geld damit. Sportwetten werden von Online Buchmachern zu jeder beliebigen Sportart angeboten. Die Tipps entwickeln sich dabei zu einem kleinen Kampf zwischen dem Kunden und dem Anbieter (Buchmacher). Letztendlich geht es aber – wie im übrigen bei jeder x-beliebigen Wette auch – darum, wer von beiden den entsprechenden Sportevent besser einschätzen kann.
Der Wettanbieter bestimmt eine Wettquote auf den einen möglichen Spielausgang, auf die der Kunde mit seinem Tipp reagieren kann. Der Tipper befindet sich grundsätzlich in der defensiven Ausgangsposition, denn die Regeln einer Sportwette und die letztlich damit verbundenen möglichen Gewinnchancen werden stets vom Buchmacher vorgegeben. Durch diese Wettquotenbestimmung ist der Buchmacher immer im Vorteil. Die Buchmacher-Experten schätzen die Spielereignisse genauestens ein und errechnen mit einer Ergebnis-Eintrittswahrscheinlichkeit die Wettquoten. Das Angebot der Quoten kann vom Tipper angenommen werden oder nicht. Deshalb ist es auch äußerst wichtig, dass man vor der Tipp- oder Wettscheinabgabe die Quoten entsprechend im Internet bei anderen Wettanbietern recherchiert. Hilfreich sind dabei auch diese Seiten https://www.sportwetten.org/ratgeber/fussball-prognosen/, auf denen man Wettprognosen beispielsweise für Fußball finden kann.
Während es vor einigen Jahren noch wesentlich leichter war, auf Sportereignisse zu tippen, so ist das heutzutage um einiges komplizierter, aber auch spannender, geworden. Es werden die verschiedensten Arten von Wetten offeriert: Von normalen Siegwetten über Unter- und Überwetten bis hin zu Spread- und Handicap-Wetten. Generell kann auf jeden größeren Sportevent getippt werden, aber der größte Teil der Buchmacher hat sich auf den europäischen Markt konzentriert. Im Angebot sind meistens die populären und beliebten Sportarten wie Fußball, Boxen, Formel 1 oder Tennis. Aber auch Handball und Basketball werden immer beliebter

Risiko, Wahrscheinlichkeit und Quotenschlüssel

Eine Sportwette ist also ein kleiner Wettstreit zwischen dem Kunden mit seiner platzierten Sportwette und dem Buchmacher. Jeder will mit seiner Einschätzung richtig liegen. Darin liegt die große Kunst, die zu beherrschen aber nicht so einfach ist. Der Reiz für den Tipper liegt darin besonders bei hohen Wettquoten, entsprechend viel Geld einzusetzen. Die andere Seite der „Medaille“ ist aber: Je höher Wettquoten sind, umso unwahrscheinlicher wird es sein, dass das Ergebnis des Sportevents auch wirklich eintrifft. Es ist natürlich einfach, mit einem Freund um einen Kiste Bier zu wetten, dass die deutsche Nationalmannschaft ihren Titel in Russland verteidigen wird. Bei den Buchmachern würde eine derartige Wette sicher hohe Quote bekommen. Da bei den Sportwetten aber echtes eigenes Geld im Spiel ist, wird sich jeder Tipper zwei oder noch mehrere Male gut überlegen, ober er wirklich auf diesen Ausgang wetten möchte.
Immer wenn es um Wettquoten geht, muss sich jeder bewusst darüber sein, dass auch Buchmacher Geld verdienen möchten und entsprechend ihre Quoten kalkulieren. Seriöse Wettanbieter arbeiten mit einem Quotenschlüssel von 91 bis 96 Prozent (Auszahlung), wobei sich die Marge in einem Bereich zwischen vier und acht Prozent bewegt. Der mathematische Auszahlungssatz hängt ganz von der Popularität des Sportereignisses ab – also von der zu erwartenden Einsatzhöhe. Je höher die Umsätze für den Buchmacher sind, umso höher kann er den Quotenschlüssel ansetzen. In den wichtigen Fußballligen wird beispielsweise nicht selten die 98 Prozent-Marke geknackt. Bei eher kleineren Begegnungen sinkt der Auszahlungssatz. Wichtig ist lediglich, dass die Buchmacher generell über der 90 Prozent-Linie bleiben. Margen von über zehn Prozent sind zwar nicht unbedingt unseriös, aber sie sind schon bedenklich.

Quote berechnen

Wie bereits erwähnt, wird eine Wettquote stets von dem Buchmacher bestimmt. Den möglichen Wettgewinn errechnet man, indem man den eigenen Wetteinsatz mit der Buchmacher-Wettquote multipliziert. Ein Beispiel: Im Spiel des 1.FC Bayern gegen Schalke04 nehmen die Buchmacher den Heimvorteil des deutschen Rekordmeisters an und sie beziehen in die Berechnung auch die gute aktuelle Form mit ein. Der FC Bayern gilt also als Favorit und so schätzen die Bookies die Sieg-Wahrscheinlichkeit auf 50 Prozent, für ein Remis (Unentschieden) auf 30 Prozent und für einen Sieg der Auswärtsmannschaft (Schalke04) auf 20 Prozent.

Die Wettquoten lauten: 50 Prozent = 2.00, 30 Prozent = 3.33, 20 Prozent = 5.00

Es wird angenommen, dass von Wettfreunden insgesamt 1.000 Euro auf die Begegnung Bayern gegen Schalke eingesetzt worden sind. Dabei kommt die Hälfte aller Einsätze auf den Bayern-Sieg, 30 Prozent auf ein Remis (Unentschieden) und 20 Prozent auf einen Schalker-Sieg. Bei dieser idealen Quoten-Verteilung würde der Buchmacher eigentlich für seine Wettquoten genauso viel an Gewinn ausgeben, wie er vorher eingenommen hat. Aber er zieht natürlich seine Marge ab, so dass letztendlich seine Quote 1.90 (2.0 x 0,95 = 1.9) für den Sieg der Bayern-Mannschaft lautet.
Eine Quote wird stets mit der Formel 1 / Wettausgang Wahrscheinlichkeit berechnet.

Der Buchmacher Gesamteinsatz x Wettquote = Gewinnausschüttung (ohne Marge)

500 Euro x 2.00 = 1.000 Euro, 300 Euro x 3.33 = 1.000 Euro und 200 Euro x 5.00 = 1.000 Euro