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Strenge Hygieneregeln für Tattoo und Piercing Studios

vor 2 Monaten in Service, Anzeige
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pixabay.com / darksouls1

Unzählige Betreiber von Tattoo- und Piercingstudios haben aufgeatmet, als sie erfuhren, dass sie unter strengen Auflagen ihr Geschäft am 8. März öffnen dürfen. Auch wenn es bundesweit differenzierte Regelungen gibt, ähneln sich viele Vorschriften.

Öffnung ab dem 8. März unter Auflagen

Wer sein Studio für Tattoo und Piercing in Corona Zeiten erfolgreich betreiben möchte, muss sich umstellen und ein paar Umwege in Kauf nehmen. Zunächst dürfen keine Kunden einfach so im Laden vorbeischauen. Sie müssen vorab einen Termin mit dem Piercer oder mit dem Tätowierer vereinbaren. Hier helfen Programme wie de.fresha.com, die Termine digital anzunehmen und effektiver zu koordinieren. Es geht um eine Nachvollziehbarkeit aller Kundenbewegungen in dem eigenen Laden.

Im Studio und in den Pausenräumen haben die Betreiber für eine durchgängige Belüftung zu sorgen. Insbesondere wenn sich mehrere Personen aufhalten, sollte der Mindestabstand gewahrt bleiben. Die Mindestfläche von einer Person liegt bei 10 m². Diese darf nicht unterschritten werden, wenn sich mehrere Personen in einem Raum befinden.

Was sind die Voraussetzungen für Tattoo- und Piercing-Studios?

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, kurz BGW, hat einen aktuellen Arbeitsschutzstandard für Tattoo- und Piercingstudios herausgebracht. Damit möchte die BGW vorsorgen und Kunden sowie Beschäftigte vor der Ansteckung mit dem Corona Virus schützen. Die Mitarbeiter in dem Piercing und Tattoostudio müssen eine medizinische Gesichtsmaske beziehungsweise einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Kunden und Kundinnen, die diese Studio betreten, sollten vorab einen Blick auf die Verordnung der Länder werfen, diese definieren die Bedeckung von Mund und Nase. Das ist dann notwendig, wenn die Kunden nach den Vorgaben keine FFP2 Maske tragen können.

Sind in dem Studio Mitarbeiter im Büro beschäftigt, sollten die Möglichkeit des Home-Office geboten werden. Nur betriebsbedingte Gründe sprechen dagegen. Das ist gerade bei Tätowierern und Piercern der Fall, denn diese arbeiten vor Ort direkt am Kunden. Es ließe sich also schwerlich durchsetzen, die das Tattoo im Home-Office oder digital in einer Zoomkonferenz durchzuführen. Wenn es um die differenzierten Vorschriften der Länder geht, wird es für Unternehmer und Soloselbstständige kompliziert. Zum Teil gibt es nämlich empfindliche Unterschiede, die sich im Arbeitsalltag deutlich bemerkbar machen.

Digital und Kundennah: Terminvergabe und Koordination nach Corona

Darüber hinaus liefert der deutschlandweite Stufenplan eine Orientierung, wie es mit den weiteren Öffnungsschritten aussieht. Die vorsichtigen Lockerungen sind immer an eine sinkende Inzidenz gebunden. Alle Tattoo und Piercing-Studios sind angehalten, die Vorgaben in einem strengen Hygienekonzept umzusetzen, um sich selbst vor einer weiteren Schließung zu schützen. Je nach Inzidenz haben die Bundesländer und Kommunen die Möglichkeit, ab einem bestimmten Wert, die Notbremse zu ziehen. In diesem Fall müssten die körpernahen Dienstleistungen ihren Betrieb einstellen.

Schon heute überlegen einige Betreiber, praktische digitale Konzepte wie zum Beispiel der Terminvereinbarungen, auch für die Zeit nach Corona zu übernehmen. In erster Linie geht es dabei darum, die Arbeitsabläufe und die Koordination effektiver und einfacher zu gestalten. Gerade im Bereich Tattoo und Piercing wird nur mit Terminvorgaben gearbeitet, von daher sind vergleichbare Programme für viele Unternehmer ein unverzichtbares Tool, das Ihnen bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten enorm weiterhilft.