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Mainfranken: Tag der offenen Gartentür am Sonntag (27.06.)

25.06.2021, 12:00 Uhr in Stadtgespräch
Garten blume rose tag der offenen gartentuer
Foto: Funkhaus Würzburg

Bunte Blumen, seltene Pflanzen, edle Gehölze – all das gibt es am Sonntag wieder zu sehen – beim Tag der offenen Gartentür. Das heißt: Privatleute lassen Besucher in ihre Gärten reinschauen. Wir haben für euch eine Übersicht, welche Gärten in Mainfranken dabei sind.

Landkreis Würzburg

In den Gärten im Landkreis Würzburg ist keine Voranmeldung erforderlich.

Folgende Gärten machen mit:

Parkmöglichkeit in der Straße „Goldbühlein“, ab da der Beschilderung folgen

Der Hausgarten der Familie Bachmann wirkt mit seinen Trockenmauern aus dunklem Schiefer sehr modern und ergänzt das Haus ideal. Dieser Garten zeigt, dass nicht nur mit Schotter bedeckte und einigen immergrünen Gewächsen bestückte Flächen zum derzeitigen Baustil passen. Heimische und nicht alltägliche Stauden locken eine Vielzahl an Insekten an, am Teich mit Bachlauf sind Bienen, Schmetterlinge und Libellen zu finden.

Der romantische Garten rund um ein Haus im typisch fränkischen Stil wird von Natursteinmauern und –mäuerchen umrahmt. Viele kleine Inseln, jede ein Gärtchen für sich, unterbrechen die großzügige, sich durchschwingende Rasenfläche. Brunnen und Klangspiele machen den Garten zu einem Fest für alle Sinne.


Folgt man den durch die parkähnliche Anlage führenden Wegen, eröffnen sich immer wieder neue Blickwinkel auf perfekt harmonierende Pflanzenkombinationen. Lauschige Plätzchen laden zum Verweilen und Staunen ein. Unter altem Baumbestand gedeihen hervorragend schattenliebende Stauden und Gräser, im Steingarten mit Wasserlauf bekommt man einen Einblick in alpine Pflanzenarten. Der kleine aber feine Gartenteich ist gerahmt von einer schwungvollen Bruchsteinmauer aus Muschelkalk. Marina Wüst bittet die Besucher:innen, auf die Mitnahme von Hunden zu verzichten.

Parkmöglichkeit am Edeka-Markt und an der Mehrzweckhalle, über die Florian-Geyer-Straße geht’s zur gleichnamigen Bühne

Wer wollte schon immer mal auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten? Oder hinter die Kulissen der Florian-Geyer-Spiele schauen? Selber mal ein Schwert führen? Die Eisenhand von Götz von Berlichingen probieren? Oder sich in Florian Geyer oder Wilhelm von Grumbach hineinversetzen?

Zum Tag der offenen Gartentüre öffnet das Geyerschloß seine Tore. Geyers Küken haben sich einige Überraschungen überlegt!

Hier vereinen sich eine Fülle an verschiedenen Lebensräumen, vom Gartenteich mit Bachlauf über Licht- und Schattenbereiche für Stauden und Gehölze bis zum tropischen Wintergarten mit Orchideen und anderen tropischen Pflanzen. Auch Natursteinbegeisterte und Gemüsegärtner kommen hier auf ihre Kosten. Ein Landschaftspark schafft einen gleitenden Übergang in die umliegende Natur.

Schon im Vorgarten begrüßen den Besucher zahlreiche Rosen mit leuchtenden und duftenden Blüten. Im eigentlichen Familiengarten ist alles zu finden, was man zum Leben braucht – zahlreiche Obstbäume und –sträucher sowie großzügige Gemüsebeete runden das Bild ab. Die Pflanzen für die Beete sind allesamt selbst gezogen und im Gemüsebereich sind Tomaten in verschiedensten Variationen zu sehen.

Parkmöglichkeit am Mainradweg, Nähe Gasthaus „Anker“, der Weg zum Garten ist ausgeschildert


Diese Gartenanlagen entlang der Stadtmauer Sommerhausens sind ein Relikt aus früheren Zeiten, als es noch galt, sich vor herannahenden Feinden zu schützen. Die Städte waren beengt, so dass es keine Gärten im Ort gab, stattdessen baute man sein Obst und Gemüse im Graben vor der Stadt an. Das Kleinod dient auf nur 60m² nicht nur der Selbstversorgung, sondern auch der Entspannung und punktet dabei durch seine hohe ökologische Vielfalt.

Zufahrt über die Verlängerung der Friedhofstraße bis in die Weinberge


Die weitläufige Obstanlage zeichnet sich vor allem durch eine besonders hohe Vielfalt an Obstarten wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen und Quitten aus. Die Wiese ist aber nicht nur im klassischen Sinn eine Streuobstwiese, hier werden auch andere Anbauformen wie die Spaliererziehung, Spindel- und Säulenbäume ausgetestet. Auch Zierpflanzenfreunde kommen auf ihre Kosten. Abgerundet wird der Lehrgarten durch einen Kräuter- und Bauerngarten sowie durch trockenheitsverträgliche Stauden und Gehölze.

Vielfältige Bereiche wie Tümpel, Steingarten, Totholz, Insekten-Nisthilfen, Wildblumensäume und –wiesen bieten Lebensraum für Insekten, Vögel und kleinere Säugetiere. Als Mitglied im „Hortus Netzwerk“ wurde der Hortus Hanseaticum 2019 von den Vereinten Nationen als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Er ist ein Naturgarten unter dem Motto „Vielfalt“. Vielfalt der Lebensräume, der heimischen Wildpflanzen und der Tiere, die mit nur minimalen Eingriffen und ganz ohne chemischen Dünger etc. auskommt.

Kommt man in den Stauden- und Rosengarten mit seinem herrlichen Weitblick über das Maintal, so schauen aus allen Ecken Tiere und Skulpturen hervor. Raben, Eulen, Hühner, Katzen und Fabelfiguren verbinden Natur und künstlerische Gestaltung, so entsteht eine gelungene Symbiose zwischen Stauden und Skulpturen. Der Verschönerungsverein Veitshöchheim hat den Garten in den letzten Jahren mehrfach prämiert.

Landkreis Kitzingen

Zwei Gärten können nach Anmeldung per Mail direkt bei den Gartenbesitzern besucht werden.


Haus und Kunstobjekte im Garten sind mit Mosaiken reichlich verziert, meist mit Blumenmotiven. Das Grundstück ist 820 qm groß. Seit letztem Jahr wird der Garten Stück für Stück nach den Prinzipien der Permakultur umgestaltet, das bedeutet Nisthilfen, Wasserstellen, Totholzecken, Kompost, mehrjährige Gemüsepflanzen, keine Pestizide oder Kunstdünger, gemischte Beetkulturen, enge Bepflanzung...

Im Freilauf befinden sich 5 Haubenhühner. Daher dürfen Hunde nicht in den Garten mitgebracht werden.

Sie können den Garten am Sonntag, den 27. Juni 2021 von 12 bis 16 Uhr besuchen.

Einlass ist zu jeder vollen Stunde.

Bitte geben Sie unbedingt an, wann Sie kommen möchten, um 12, 13, 14 oder 15 Uhr?

Kontakt Anne Sauer: annesauer1974@gmail.com

600 Quadratmeter über dem malerischen Markgrafenstädtchen Marktsteft mit weiten Blicken ins Maintal, „Wabi-Sabi“ Ideen gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Der über 20 Jahre alte Baumbestand und viele Kletterer lassen das Wohnhaus Eins werden mit der Natur. Ein bisschen Kunst und Shabby Look machen ihn zum Wohlfühlgarten. Wabi-Sabi stammt aus dem Japanischen und ist die Ansicht oder der Gedanke, dass Schönheit in jedem Aspekt der Unvollkommenheit in der Natur zu finden ist. Es geht um die Ästhetik der Dinge, die „unvollkommen, unbeständig und unvollständig” sind.

Besuch nach Vereinbarung, bitte geben Sie an, wann Sie den Garten besuchen wollen!

Kontakt: Thomas.J.Siegmund@web.de

Bilder von weiteren Gärten und Freiräumen aus dem Landkreis sind unter www.kitzingen.de/offene-gartentuer zu finden

Landkreis Main-Spessart

Fünf Gärten in Himmelstadt – darunter der Naturschaugarten des Landkreises – laden von 10 bis 17 Uhr zu einer Besichtigung ein. Auch hier ist eine Voranmeldung nötig.

Anmeldung und Registrierung

Aufgrund der aktuellen Hygienerichtlinien und der Notwendigkeit der Kontaktnachverfolgung wurde das Programm „Guestoo“ mit Links für die Anmeldung für drei buchbare Zeiträume eingerichtet. Hat sich ein Besucher erfolgreich angemeldet, bekommt er einen QR-Code, den er am Eingang vorzeigen muss, entweder auf dem Handy oder ausgedruckt in Papierform. Daneben besteht die Möglichkeit der Anmeldung vor jedem Garten mittels QR-Code.
Eine generelle Maskenpflicht im Freien besteht nicht, solange der erforderliche Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Ist dies an Engstellen nicht der Fall, muss die Maske aufgesetzt werden. Es dürfen maximal 100 Personen gleichzeitig in einem Garten sein.