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Warum wird Bio-Kaffee immer beliebter?

vor einem Monat in Service, Anzeige
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In Deutschland wächst die Auswahl an Bio-Produkten. So stieg der Anteil der Bio-Zertifizierungen 2012 von 52% auf heute 65%. In der Bio-Branche geht es darum, über den eigenen Tellerrand zu schauen und einen ganzheitlichen, umweltfreundlichen Ansatz zu verfolgen. In den Vertrieb und die Produktion sollen sozialen Aspekte der Anbauländer einbezogen werden.

Was steckt wirklich im Bio-Kaffee?

Der spürbare Klimawandel und der Wille des Verbrauchers nach nachhaltigen Lebensmitteln lässt die Nachfrage nach Bio-Kaffee ansteigen. Es handelt sich hierbei um fair gehandelte Kaffeebohnen, die auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichten und für eine faire Entlohnung der Kaffeebauern sorgen. Eine der höchsten Prioritäten liegt auf der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit beim Anbau. So müssen die landwirtschaftlichen Bedingungen vor Ort im Einklang mit der Natur sein. Sie dürfen nicht zerstörerisch in die Natur und das Ökosystem eingreifen.

Die Kaffeehersteller sollen die Rohstoffreserven schonen und die Bauern den Boden dauerhaft fruchtbar halten. Das erreichen die Kaffeebauern, indem sie ausschließlich natürliche Düngemittel einsetzen und vollständig auf Pestizide verzichten. Die Verbraucher gehen auf Nummer sicher, da sie keinerlei schadhafte Rückstände im Kaffee zu befürchten haben. Durch die schonende Röstung im Anschluss bleibt ein milder und vollmundiger Geschmack erhalten. So werden die Bohnen bei geringen Temperaturen über einen längeren Zeitraum geröstet und danach schonend gelagert. Dadurch gelangen weniger Bitterstoffe und Säuren in den Kaffee. Einen guten Bio-Kaffee schmeckt man von der ersten Tasse an.

Woran erkennen Käufer Bio-Kaffee ist?

Im Handel und in den führenden Onlineshops erkennen die Käufer die Bio-Kaffees an dem zertifizierten Biolabel. Vorab müssen die Bohnen und die Hersteller einen gründlichen Test durchlaufen, bevor sie das Siegel auf die Packung kleben. Nur mit dem Gütesiegel der EU und dem Deutschen Siegel können die Käufer auf Nummer sicher gehen, dass es sich um zertifizierten Bio-Kaffee handelt. Es gibt genaue gesetzliche Regulierungen, was die Kaffeebohnen erfüllen müssen, um das Bio-Zertifikat zu erhalten.

Darüber hinaus achten die Hersteller auf eine schonende Trommelröstung. Dahinter steckt eine jahrhundertealte Röstkunst, die man von dem ersten Schluck an schmeckt. Dank einer feinen Sensorik und der jahrelangen Erfahrung können ausgesuchte Hersteller mit einem ausgeglichenen und harmonischen Geschmack punkten. Die Hersteller rösten die Bohnen besonders schonend, um ihnen keinen Schaden zuzufügen. Alles andere würde sich in einem bitteren und unangenehmen Geschmack negativ bemerkbar machen.

Welche Zertifizierungen gibt es für Kaffee?

Grundsätzlich gibt es das deutsche Bio-Siegel, das an dem Kürzel Bio in dem Sechseck zu erkennen ist. Hinzu kommt der Hinweis nach EG Öko Verordnung. Darüber hinaus können die Kaffeebohnen ein europäisches Bio-Siegel erhalten. Es handelt sich hierbei um das EU weite Bio-Siegel, das wie eine hellgrüne Flagge aussieht. Die Konturen formen einzelne grüne Blätter. Eine besondere Zertifizierung ist das Demeter Bio-Siegel, das sich in Details von der normalen Bio-Verordnung unterscheidet. Hinzu kommen das Bioland Siegel. Das ist der größte Verband für die ökologische Landwirtschaft innerhalb von Deutschland. Die Marke gibt es seit 1978. Sie ist mittlerweile als Warenzeichen eingetragen. Es gibt kaum strengere Regulierungen als das Bioland Siegel. Entsprechend hoch ist der Preis für die Kaffeebohnen. Durch diese Zertifikate erkennen die Verbraucher jeden nachhaltigen Kaffee auf den ersten Blick.