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Was die Wohnungseinrichtung über den Bewohner verraten kann

vor 4 Jahren in Service, Anzeige
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© Thanh-Khoa Tran – Liquid universe I (Lumas.de)

Zeig mir, wie du wohnst, und ich sag dir, wer du bist! Ganz so einfach ist es natürlich nicht. In den eigenen vier Wänden sollte man sich jedoch gut überlegen, welche Bilder man aufhängt. Denn nicht nur CD- und Bücherregale verraten etwas über den Charakter des Bewohners. Bestimmte Farben und Formen können zudem die Atmosphäre beeinflussen, sowohl negativ als auch positiv. Die meisten kennen wohl den Rorschachtest, umgangssprachlich auch Tintenkleckstest genannt. Aber nicht nur das, was wir in den Tintenflecken erkennen, sagt etwas über unsere Persönlichkeit aus. Ob Erbstücke, Kunstwerke oder Familienfotos an der Wand: Auch die Gestaltung der Wohnung kann viel darüber aussagen, wie wir sind oder wie wir sein wollen. Umgekehrt gilt: Mit bestimmten Farben und Motiven lässt sich die Psyche beeinflussen.

  • Minimalistisch – analytischer Charakter Wer mit seiner Wohnung möglichst wenig über sich verraten, aber etwas repräsentieren will, richtet sich puristisch ein. Klare Linien, helle Farben und eine strukturierte Anordnung mit nur wenigen Einzelbildern lassen den Rückschluss zu, dass hier ein Mensch lebt, der auch in seinem Leben klare Ziele verfolgt und Dinge logisch und analytisch in Angriff nimmt. Weiße Räume und Möbel wirken jedoch oft kühl, anonym und unwohnlich für Besucher. Veredeln lassen sich kahle Wände bspw. mit einem hochwertigen, limitierten Kunstdruck der Editionsgalerie Lumas. Ein abstrakter Fotoabzug wie „Liquid universe I“ von Thanh-Khoa Tran unter Acrylglas zieht nicht nur die Blicke von Kunstliebhabern auf sich, sondern zeugt auch von Weltoffenheit – ohne die Wohnung zu dominieren.
  • Farbenpracht – kreative Persönlichkeiten Während eine kühle Farbe wie Blau in Kombination mit Weiß, Grau und Schwarz einen eleganten, modernen Eindruck hinterlässt, symbolisieren warme Orange-Töne die Sehnsucht nach Wärme und erzeugen eine gemütliche Stimmung. Wenn es nach der Farblehre geht, kommen unterschiedlichen Farben nämlich bestimmte Eigenschaften und Wirkungen zu. Der Signalfarbe Rot wird bspw. eine aktivierende, belebende Wirkung nachgesagt. Nach Farbexperten steht sie zudem für Liebe, Energie und Sinnlichkeit. Impulsive Menschen sollten jedoch aufpassen: Vor allem kräftige Rottöne lassen Räume enger erscheinen und wirken schnell bedrückend. Auch wer gleich mehrere farbenfrohe Bilder an der Wand arrangieren will, etwa in Form der Petersburger Hängung, sollte auf die Kombination achten. Sonst wirkt die Anordnung schnell chaotisch und wahllos. Damit sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt, ist es hilfreich, ähnliche Bilderrahmen zu verwenden und über die Farben und Muster in den Bildern Verbindungen zu schaffen.
  • Landschaftsbilder und Familienfotos – emotionale Menschen Wer seine Wohnung mit auffallend vielen Fotos von der Familie und Freunden ausstaffiert hat, ist meistens ein emotionaler Mensch, der nicht gern alleine ist und sich gerne mit Anlässen zur Erinnerung umgibt. Viele Fotos der eigenen Person können mitunter jedoch auf narzisstische Tendenzen schließen lassen. Landschaftsbilder lassen je nach Motiv auf ein Bedürfnis nach Sicherheit oder Freiheit schließen – Während sich temperamentvolle, wagemutige Menschen eher für die wilden Fluten des Meeres oder die Gipfel der Alpen entscheiden, wählen sicherheitsorientierte Bewohner tendenziell eine Blumenwiese oder einen Sonnenuntergang für ihre Wand aus.

Generell sollte man aber nicht alles auf die Goldwaage legen. Denn auch wenn das Zuhause eines Menschen durchaus Aufschluss über seine Charaktereigenschaften geben kann, ist jeder Mensch mehr als nur die Summe seines Inventars.

© Thanh-Khoa Tran – Liquid universe I (Lumas.de)