Die Regierung von Unterfranken hat im ersten Halbjahr 2018 knapp 119.000 Tiere für Versuche freigegeben. Im gesamten letzten Jahr waren es gut 232.000. Die Behörde weist aber darauf hin, dass das nicht zwangsläufig einen Anstieg der Zahl von Tierversuchen bedeutet, denn vor allem im Sommer werden wesentliche weniger von Universitäten und Unikliniken beantragt. Wissenschaftliche Tierversuche müssen immer genehmigt werden, die Regierung von Unterfranken ist dabei für ganz Franken und die Oberpfalz zuständig. Die meisten Versuche werden an Mäusen durchgeführt. Tierschutzverbände kritisieren Tierversuche. Es gebe bereits andere Forschungs- und Testmethoden, die ohne Tiere auskämen.



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