Die Grippesaison fällt in Unterfranken bislang wesentlich schwächer aus als vor einem Jahr. Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts erkrankten in der Region bislang 8 Menschen an der Influenza. Vor einem Jahr – als die Grippewelle sehr stark ausfiel – waren es zur gleichen Zeit bereits fast 70. Der Höhepunkt der alljährlichen Grippewelle kommt allerdings erfahrungsgemäß erst zwischen Ende Januar und Anfang März. Allerdings gibt es in vielen Teilen Bayerns derzeit kaum noch Grippeimpfstoff. Bei den Lieferanten kann nicht mehr bestellt werden. Teilweise werden aber restliche Impfdosen für Risikopatienten zurückgehalten. Vermutlich wegen der starken Grippewelle im vergangenen Jahr ist die Nachfrage in diesem Jahr sehr hoch. Wie stark eine Grippewelle ausfällt hängt von verschiedenen Faktoren ab und lässt sich nicht voraussagen. Unter anderem spielen Wetter und der aktuelle Virus-Typ eine Rolle. Außerdem auch die Immunität der Bevölkerung. Im Gegensatz zur einer klassischen Erkältung bringt eine echte Grippe Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Husten mit sich. Außerdem tritt sie meist sehr plötzlich auf. Eine Erkältung hingegen entwickelt sich langsam.
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