Mainfranken läuft am Faschingsdienstag vielfach nur mit halber Kraft. Die Verwaltungen in den Städten und Gemeinden haben teils ab mittags geschlossen – wie in Kitzingen, teils aber auch den ganzen Tag dicht – so beispielsweise in der Stadt Würzburg. Auch in vielen Büros herrscht in Mainfranken am Faschingsdienstag gähnende Leere. Noch unterschiedlicher sieht es bei den Geschäften in der Region aus. Unter anderem in Karlstadt, Lohr und Ochsenfurt bleiben zwar manche Geschäfte ganztägig geöffnet, viele machen aber auch nur einen halben Tag oder öffnen erst gar nicht. Die Würzburger Einzelhändler stemmen sich teilweise gegen den halben Faschingsdienstag. Das Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ hat eine Initiative gestartet, die zum Ziel hat, dass Einkaufen in der Stadt auch während der närrischen Zeit möglich ist. Mehr als 110 Geschäfte beteiligen sich daran und öffnen ihre Türen am Faschingsdienstag wie an jedem normalen Werktag. Darunter befinden sich große Ketten genauso wie kleinere Einzelhändler, Modegeschäfte und Gastronomie. Ziel der Initiative ist es, die Kaufkraft zu nutzen, denn viele haben nachmittags frei, gehen aber auch nicht auf Faschingsveranstaltungen. Andere Ladeninhaber machen mittags dicht, während es auch Einzelhändler gibt, die ihre Läden gar nicht aufmachen – auch um ihren Angestellten die Möglichkeit zu geben, die närrische Zeit ungehemmt ausleben zu können.

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