Das Coronavirus breitet sich in der Welt weiter aus – laut Tropenmedizinischem Institut in Würzburg könnten auch bald erste Fälle in Mainfranken auftreten. Die mainfränkischen Krankenhäuser sind demnach aber auf einen Ansturm von Corona-Patienten fachlich vorbereitet. Am Personal würde es aber mangeln. Deshalb müssten im Falle, dass es in Mainfranken viele Corona-Infizierte gibt, umdisponiert werden. Nicht-lebensnotwendige Operationen würden dann beispielsweise verschoben, um sich besser um die Versorgung von Corona-Patienten kümmern zu können. In Italien sind wegen des Coronavirus ganze Städte abgeriegelt. Sollten in Mainfranken viele Coronavirusfälle auftreten, ist eine solche Abschottung eher unwahrscheinlich. Das teilt das Tropeninstitut der Würzburger Missioklinik mit. In Deutschland versuchen die Mediziner demnach die Verbreitung des neuartigen Virus schon im Keim zu ersticken, indem Infizierte sofort isoliert werden. Laut Robert-Koch-Institut gibt es in Deutschland aktuell 18 Betroffene. Seit längerem laufen aber Gespräche zwischen den Gesundheitsämtern und den Rettungsdiensten. Außerdem liegen Notfallpläne in der Schublade, sollte es zu einem Ausbruch der Krankheit in der Region kommen. Der Inhalt dieser wird aber nicht preisgegeben. Die Federführung im Notfall hätten die Gesundheitsämter, die dann gegenüber den Gemeinden weisungsbefugt sind. Im Fall der Fälle könnte beispielsweise in der Stadt Würzburg der Katastrophenschutz für logistische Aufgaben eingeteilt werden. Dazu zählen Transporte oder die Bereitstellung von Unterkünften. Das zuständige Robert-Koch-Institut hat einen Flyer für nicht-medizinische Einsatzkräfte herausgegeben. Auf diesem stehen alle wichtigen Informationen über den richtigen Umgang mit dem Coronavirus. Dazu gehören beispielsweise Schlüsselfragen bei Erstkontakt mit einem potenziell Infizierten, wie etwa ob er in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet war.
<< Zurück zur Übersicht
BONNIE TYLER - IT`S A HEARTACHE
Cover
BONNIE TYLER
IT`S A HEARTACHE
Moderator