In Würzburg herrscht seit Tagen Aufregung, weil die Stadt den bundesweiten Corona-Alarmwert (50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche) deutlich überschritten hat. Jetzt reißt der Landkreis Würzburg den darunter liegenden Corona-Warnwert. Das heißt: Dort haben sich in der vergangenen Woche mehr als 35 Personen gerechnet auf 100.000 Einwohner neu mit Corona infiziert. Der Landkreis ergreift deshalb Maßnahmen. Seit Montagabend gilt für alle Schulen, Kindergärten und Krippen in den 52 Gemeinden die Warnstufe gelb. Das bedeutet für Kitas: Dort dürfen nur noch feste Gruppen in Kontakt zueinanderstehen, ein Durchmischen ist verboten. Für die Schulen wird sich nach Angaben des Landratsamtes erstmal nichts ändern – die Maskenpflicht im Unterricht bleibt damit über die zweiwöchige Anfangsphase hinaus bestehen. Diese könne je nach Entwicklung der Infektionszahlen auch in den nächsten Wochen weiter gelten. Eigentlich läuft die bayernweite Maskenpflicht im Klassenraum Ende dieser Woche aus.
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