Der Grippeimpfstoff in der Region könnte dieses Jahr knapp werden. Das fürchtet der Sprecher der Apotheker im Raum Würzburg, Wolfgang Schiedermair. Er widerspricht damit auch Gesundheitsminister Spahn, der Versorgungsengpässe dementiert hatte. Tatsächlich zeige sich aber, dass die Nachfrage in diesem Jahr deutlich höher ist als sonst. Das bestätigt auch der Hausärzteverband Unterfranken. Alleine in seiner eigenen Apotheke fehlten derzeit schätzungsweise 1.000 bis 1.200 Impfdosen, so Schiedermair. Derzeit stünden viele Ärzte, die nicht schon im Frühjahr ihre Impfdosen bestellt haben, auf Wartelisten. Ende Oktober bis Mitte November könnten weitere Impfdosen eintreffen. Grundsätzlich sollten sich Menschen über 60, mit chronischen Krankheiten oder die mit vielen Menschen in Kontakt stehen gegen Grippe impfen lassen. Das empfiehlt der Ehrenvorsitzende des Hausärzteverbands Unterfranken, Dr. Dieter Geis aus Randersacker. Auch er bemerkt derzeit eine stark angestiegene Nachfrage nach der Grippeimpfung. Laut dem Mediziner lässt sich mit einer Impfung das Risiko verringern, die Grippe und Covid-19 zu bekommen. So einen Fall habe er schon gehabt.
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