Mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie in Unterfranken rechnet mit einer weiterhin schlechten Lage in diesem Jahr. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Arbeitgeberverbände. Im vergangenen Jahr sind 3.000 Arbeitsplätze in der unterfränkischen Metall- und Elektroindustrie gestrichen worden - voraussichtlich weitere 2.000 Stellen werden dieses Jahr folgen. Mehr als 45 Prozent der Unternehmen haben im vergangenen Jahr Verlust gemacht. Ohne Kurzarbeit wäre es noch schlimmer gewesen. Die allgemeine Lage ist aktuell besser als im Sommer, über den Berg sei man aber noch nicht, heißt es weiter – für die anstehenden Tarifverhandlungen gebe es keinen Verteilungsspielraum.
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