In den Fränkischen Weinbergen soll der Weinbau der Zukunft Einzug erhalten. Die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Veitshöchheim hat am Donnerstag am Thüngersheimer Scharlachberg einen semi-autonomen Schlepper vorgestellt. Er arbeitet praktisch alleine im Weinberg, kann aber auch im Obstbau eingesetzt werden. Ein Laser-Scanner erfasst die Umgebung, erstellt ein 3D-Bild und sendet die Signale an die Lenksteuerung. Auch die sogenannten Anbaugeräte am Schlepper werden durch moderne Technik gesteuert. So kann der Traktor beispielsweise möglichst nahe an die Rebstöcke heran und viel von dem Beikraut verarbeiten, ohne die Rebstöcke zu beschädigen. Am Steuer sitzt zwar noch ein Arbeiter, allerdings nur aus rechtlichen Gründen, da autonomes Fahren noch nicht erlaubt ist. Für so einen semi-autonomen Schlepper müssten Winzer mit Kosten von rund 180.000 Euro rechnen. Bestehende Traktoren könnten ab 50.000 bis 60.000 Euro mit der Technik aufgerüstet werden, heißt es von der LWG.
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