Um eine Vielzahl an berühmten und beliebten Liedern nachspielen zu können, werden auf der Gitarre im Grunde lediglich vier Akkorde benötigt. Die Harmonien aktueller Hits sind nämlich häufig recht simple aufgebaut.

Es wird lediglich ein Kapodaster benötigt, um diese sogenannten 4-Chord-Lieder nachzuspielen. Mit diesem können die schwierigeren Barré-Akkorde, die für Einsteiger häufig noch eine Herausforderung darstellen, umgangen werden. Eine große Auswahl an Akkorden populärer Songs, um diese selbst nachzuspielen, findet sich bei Chordify.

4-Chord-Songs – Diese Akkorde werden benötigt

Generell können simple Melodien harmonisiert werden, indem die drei Akkorden der ersten, vierten und fünften Stufe genutzt werden. Diese werden auch als Dominante, Subdominante und Tonika bezeichnet.

Um zu beginnen, werden im ersten Schritt nur die Akkorde der erwähnten Stufen in G-Dur benötigt. Diese sind D-Dur, C-Dur und G-Dur. Ein Moll-Akkord sorgt für eine erfrischende Abwechslung. Dieser wird auf der sechsten, beziehungsweise der sogenannten Tonika-Parallelen, gebildet und nennt sich E-Moll.

Auf der Gitarre sind die Griffbilder nicht schwer zu greifen – ein Barré ist nicht nötig. Diejenigen, die bereits ein wenig Erfahrung im Umgang mit der Gitarre haben, kennen diese Typen der Akkorde in der Regel schon.

Begleitung bekannter Lieder

Es gibt eine Vielzahl von Beispielen, bei denen die vorgestellten Akkorde angewendet werden können. Ein überaus berühmtes Lied, was mit lediglich vier Akkorden zu bewältigen ist, ist zum Beispiel der Klassiker des R’n’B schlechthin, Stand By Me von Ben E. King.

Im Original befindet sich der Song in A-Dur. Soll das Lied in genau dieser Tonart nachgespielt werden, muss der Kapodaster lediglich am zweiten Bund angebracht werden.

Unterschiedliche Tonarten mit vier Akkorden

Durch die Hilfe des Kapodasters können die Griffbilder ganz unkompliziert zu anderen Tonarten verschoben werden.

Soll zum Beispiel der Refrain des großen Hits von Bon Jovi It’s My Life mit den vier Griffbildern gespielt werden, so muss der Kapodaster einfach am achten Bund der Gitarre angebracht werden, denn im Original steht dieses Musikstück in C-Moll.

Das ursprüngliche E-Moll Griffbild erklingt dadurch in C-Moll. Die weiteren Akkorde werden dadurch ebenfalls ganz automatisch in die neue Tonart übertragen.

Als weiteres Beispiel dient der Klassiker der Band The Beatles Let It Be. Der originale Song steht in C-Dur. Damit der schwierige Barré-Akkord ausgeklammert werden kann, wird das Kapodaster am fünften Bund der Gitarre angebracht und die vier Akkorde für die Song-Strophe entsprechend gespielt.

4-Chord-Songs – Das Fazit

Wenn Anfänger des Gitarrenspiels erst einmal die simplen Leersaitenakkorde verinnerlicht haben, so ist es für sie schon möglich, eine Vielzahl von unterschiedlichen Liedern zu spielen, beziehungsweise einzelne Abschnitte der Songs anzuspielen. Dadurch wird beim Üben der Spaßfaktor maßgeblich erhöht und die Motivation stets auf einem hohen Niveau gehalten.

Allerdings ist es trotzdem empfehlenswert, stets weitere Griffbilder und Typen von Akkorden zu lernen, da die vorgestellte Methode im Laufe der Zeit natürlich an ihre Grenzen stößt. Dennoch bildet sie für Einsteiger eine tolle Möglichkeit, auch die Lieder, die sie selbst gerne hören, auf der Gitarre zu spielen und so viel Freude beim Lernen des Instrumentes zu erleben. Wichtig ist, dass sich durch kleinere Rückschläge und Schwierigkeiten keine Frustration einstellt – Übung macht schließlich den Meister!

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