Fahrradhelme sollten heutzutage eigentlich zur Standardausrüstung aller Radfahrer gehören. Eine Helmpflicht gibt es zwar nicht. Dennoch jede Menge guter Gründe, einen zu tragen.

Anzeige

Eine dramatische Zahl! Laut einer Studie hatten 95% aller tödlich verunglückten Radfahrer keinen Helm auf! Vor allem Stürze auf den Stirn- und Schläfenbereich sind besonders gefährlich.

Glücklicherweise nimmt das Sicherheitsbewusstsein unter Radfahrern kontinuierlich zu. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass die Helmhersteller über die Jahre das Design der Helme ständig verbessert haben. Einer der Hauptgründe, weshalb viele erst gar keinen Helm benutzten, war nämlich die Eitelkeit. Aber auch der gesellschaftliche Druck hat zugenommen. Stichwort: Vorbildcharakter! Es ist heutzutage gar nicht mehr so leicht zu vertreten, keinen Helm zu tragen. Schon gar nicht, wenn man Kinder hat.

Wer jetzt noch keinen Helm hat, hier einige Tipps zum Kauf:

Das A und O ist eine vernünftige Beratung. Am besten daher den Helm im Fachhandel kaufen. Mittlerweile gibt es eine derart große Auswahl an Modellen – da ist es gut, wenn jemand da ist, der weiß, worauf es ankommt.

Wichtige Kriterien für einen guten Helm sind:

  • Passform
  • Belüftung
  • Prüfsiegel (CE-Prüfsiegel: Der Helm entspricht den Sicherheitsanforderungen der relevanten EG-Richtlinien // GS-Zeichen: Der Helm hat den Sturztest überstanden und erhielt dafür das Zeichen für geprüfte Sicherheit)
  • Allgemeine Verarbeitung/Belastbarkeit

Ein guter und sicherer Fahrradhelm muss übrigens nicht teuer sein. Vernünftige Modelle gibt’s bereits ab 50 Euro. Nach oben gibt es natürlich keine Grenze. Da kommt es dann darauf an, wieviel man fährt, wo man fährt (im Stadtverkehr oder im Gelände) und wieviel man überhaupt bereit ist auszugeben. Grundsätzlich sollte man natürlich nicht an der eigenen Sicherheit und Gesundheit sparen – das ist sicherlich die denkbar ungünstigste Option.