Kitzingen: Rund 270 Beschäftigte bei Warnstreik der IG Metall

Mit Fahnen und Trillerpfeifen sind sie durch Kitzingen gezogen: Rund 270 Beschäftigte haben sich am Dienstagvormittag am Warnstreik der IG Metall beteiligt.
Zum Streik aufgerufen waren Beschäftigte der Frühschichten bei Leoni, Baumüller, GEA und Schaeffler in Kitzingen. Sie versammelten sich zuerst am Bleichwasen und zogen anschließend über die Alte Mainbrücke zum Marktplatz, wo die zentrale Kundgebung stattfand. Schon am Montag war in Marktheidenfeld und Königsberg gestreikt worden.
Im Mittelpunkt stand die laufende Tarifrunde der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Die Forderungen: fünf Prozent mehr Gehalt sowie ein Plus von 110 Euro für Azubis. Außerdem fordert die IG Metall eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Arbeitnehmer in wirtschaftlich besonders erfolgreichen Unternehmen.