Die Würzburger Kicker sind hoffnungsvoll in die neue Saison gestartet, und derzeit haben sich die Erwartungen bei Fans und Mannschaft weitgehendst erfüllt. Mit 17 Punkten und fünf Siegen liegen sie in der dritten Bundesliga auf dem fünften Tabellenplatz, gerade mal zwei Punkte hinter dem Tabellenführer VFL Osnabrück.

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Für die Rothosen war das jüngste Spiel gegen den TSV 1860 München die sechste Partie in Folge, die mit einem Sieg oder einem Unentschieden endete. Dabei war die Mannschaft von Cheftrainer Michael Schiele nach einer gelb-roten Karte für Dave Gnaase ab der 57. Minute in der Unterzahl.

Am Montag treten die Würzburger Kickers gegen die SG Sonnenhof Großaspach an. Laut Betway sind die Rothosen dabei die klaren Favoriten.
Seit der vergangenen Spielzeit hat sich viel getan beim FC Würzburg, dessen Motto seit 2016 „3×2 – Würzburg kann mehr lautet“. Damit ist der Plan gemeint, binnen drei Jahren ab 2016 in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Schon innerhalb des Sommer-Transfersfenster hat der Club etliche neue Spieler verpflichtet, und weil vereinslose Spieler auch außerhalb der festen Wechselzeiten engagiert werden können, hat sich nach dem Schließen des Fensters am 31. August noch einiges verändert.

Die jüngste Neuverpflichtung ist Caniggia Elva, der eine Option auf eine Spielzeit unterschrieben hat. Zwei Spiele hat der Stürmer für Würzburg inzwischen hinter sich.

Mitelstürmer Patrick Breitkreuz, der aus Wiesbaden nach Würzburg gewechselt ist, ist in fünf Spielen für seinen neuen Verein zwar nur 74 Minuten im Einsatz gewesen, hat aber in der Zeit bereits ein Tor erzielt.
Ein alter Bekannter für Würzburger Fans, aber neu in der Spitzenmannschaft ist Mittelfeldspieler Onur Ünlücifci. Mit drei Toren in sieben Spielen für die Würzburg Kickers II in der Bayernliga Nord war an ihm für Trainer Schiele kein Vorbeikommen. Ein Mal wurde er bereits in der 3. Liga eingewechselt.

Zwei Spiele als Torhüter hat Leon Bätge hinter sich. Zwei Tore musste er dabei kassieren.

Sofort als Stammspieler hat sich Mittelfeldspieler Janik Bachmann etabliert. Bisher hat er in keinem Match gefehlt.

Ebenfalls neu in dieser Saison sind der von Union Berlin ausgeliehene Peter Kurzweg, der erst 17 Jahre alte Torwart Nico Stephan, der noch auf sein Debüt in Würzburg wartet, Enes Küc, Daniel Hägele, Ibrahim Hajtic, Dave Gnaase und Leonard Langhans.
Verabschiedet haben sich die Würzburg Kickers von Jannis Nikolaou, der für eine Ablöse von 250.000 Euro zu Dynamo Dresden in die zweite Bundesliga gewechselt ist. Sebastian Neumann spielt in der zweiten Liga für den MSV Duisburg, und Felix Müller sowie Emmanuel Taffertshofer sind beim Zweitligisten SV Sandhausen untergekommen. In der dritten Liga spielt Marco Königs nun bei Hansa Rostock. Wolfgang Hesl verstärkt das Torhüterteam beim 1. FC Kaiserslautern und Björn Jopek kickt beim Halleschen FC. In der Regionalliga Nordost steht Franko Uzelac im Kader von Babelsberg 03, Ionannis Karsanidis kickt beim Chemnitzer FC und Marvin Kleihs ist beim Berliner AK unter Vertrag.

Top-Torschütze bei den Würzburger Kickers ist der als hängende Spitze im Sturm eingesetzte Dominic Baumann. Mit vier Toren und zwei Assists in zehn Begegnungen ist und bleibt er eine der Stützen der Mannschaft.
Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis hat in dieser Saison in zehn Spielen ebenfalls vier Tore und zwei Assists erzielt. Ein Tor weniger in der Bilanz hat Mittelstürmer Orhan Ademi.

Der 1907 gegründete Traditionsverein war in den vergangenen Jahren für so manche Überraschung gut. Jahrzehnte lang steckten die Rothosen nach der Erstklassigkeit der Gründerzeit in der Amateurliga fest, ehe ihnen 1977 für lediglich eine Saison der Aufstieg von der Bayernliga in die 2. Bundesliga Süd gelang. 1983 rutschten sie sogar in die Viertklassigkeit ab, und ab 1995 wurden die Kicker erst fünft- und dann sogar sechstklassig.

Der Umschwung kam 2011. Durch den Spitzenplatz in der Landesliga Nord schafften sie gleich den doppelten Aufstieg in die Regionalliga Bayern, wo sie drei Spielzeiten lang blieben. Der neue Auftrieb wurde 2013/2014 in dem ehrgeizigen Projekt „3×3 – In drei Jahren in die Dritte Liga“ dokumentiert.

Wie aussichtsreich das Ziel war, demonstrierten die Würzburg Kickers im Mai 2014, als sie sich durch den Gewinn des Toto-Pokals gleichzeitig für die Hauptrunde im DFB-Pokal qualifizierten, wo sich wacker schlugen.
Statt nach drei Jahren gelang dem Verein schon nach zwei Jahren der Aufstieg in die Zweite Liga. Dort hielten sie sich zwar nur eine Saison lang, aber sie machten immerhin deutsche Fußballgeschichte als der Verein, dem als schnellster der Aufstieg von der Amateurliga in die zweithöchste Spielklasse gelang. Vier Aufstiege in fünf Jahren verzeichneten die Unterfranken zwischen 2011 und 2016.

Mit der gleichen Zielstrebigkeit wollen die Kicker es mit dem neu zusammengesetzten Kader zurück in die Zweite Liga schaffen. Bis zum Saisonende haben sie, wenn sie ihren Drei-Jahres-Plan erneut erfolgreich verwirklichen wollen.

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