Schweinfurt: Standort vorne im Rennen um KI-Gigafactory?

Schweinfurt will sich vom klassischen Produktionsstandort zur Innovationshochburg entwickeln – und bewirbt sich deshalb im Rahmen eines europäischen Großprojekts um den Bau einer KI-Gigafactory. Insgesamt sollen fünf dieser gigantischen Hochleistungsrechenzentren in Europa entstehen, in denen künftig neue KI-Technologien entwickelt werden.
Die Chancen für einen Standort im Raum Schweinfurt – konkret im geplanten Gewerbepark Conn Barracks – stehen dabei gut, heißt es jetzt von der IHK Würzburg-Schweinfurt. Ausschlaggebend seien unter anderem die zentrale Lage in Deutschland sowie die rund 43 Hektar große Fläche, die ausreichend Platz für die Ansiedlung weiterer Unternehmen bietet. Denn eine KI-Gigafactory ist mehr als nur ein Rechenzentrum: Rund um solche Standorte entstehen typischerweise Start-ups, Forschungsinstitute und neue Innovationsnetzwerke.
Ein weiterer wichtiger Standortvorteil ist die vorhandene Netzinfrastruktur – etwa durch das ehemalige Kernkraftwerk Grafenrheinfeld sowie die geplante Stromtrasse SuedLink, die künftig große Mengen erneuerbarer Energie in die Region bringen soll.