Würzburg: Finanzieller Spielraum der Stadt wird immer enger

Die Stadt Würzburg muss weiter sparen, will aber gleichzeitig wichtige Zukunftsprojekte vorantreiben. Kämmerin Beate Gross hat im Stadtrat den Haushaltsentwurf für 2027 vorgestellt. Demnach steigen die Einnahmen der Stadt auf 650 Millionen, gleichzeitig steigen aber auch die Ausgaben auf 638 Millionen Euro.
Die frei verfügbaren Rücklagen seien inzwischen aufgebraucht. Neue Kredite sind daher nur noch eingeschränkt möglich. Die Stadt müsse daher noch stärker priorisieren, welche Ausgaben nötig und welche möglich sind.
Trotz der angespannten Finanzlage sind auch im kommenden Jahr Investitionen geplant. Geld fließt unter anderem in Schulen, Straßen und Mobilitätsprojekte. Festhalten will die Stadt außerdem an den Großprojekten Mainfranken Theater und Multifunktionsarena.
Eine akute Gefahr, dass der Haushalt von der Rechtsaufsicht nicht genehmigt wird, sieht die Stadt derzeit nicht. Die Finanzreferentin machte jedoch deutlich, dass die finanziellen Spielräume Würzburgs zunehmend kleiner werden.