Unterfranken: Erkältungswelle lässt Blutspenden zurückgehen

Die Region schnieft, hustet und schnupft aktuell – die erste Erkältungswelle des Herbstes ist angekommen. Das macht sich aktuell auch bei den Blutkonserven bemerkbar. Aktuell sagen immer wieder Spender krankheitsbedingt und kurzfristig ab, daher sinkt der Vorrat an Blutkonserven. Pro Tag werden bayernweit rund 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Menschen geholfen werden.
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes bittet daher, die Blutspendetermine in den kommenden Tagen wahrzunehmen. Das sei wichtig, um den Bestand an Blutkonserven zu stabilisieren.
In der Region Mainfranken ist eine Blutspende am Mittwoch in Karlstadt möglich. Außerdem kann fast täglich im Plasmazentrum in der Sanderau Blut gespendet werden.
In der Region Main Rhön können Kurzentschlossene am Mittwochabend in Werneck oder Heustreu Blut spenden, am Donnerstag im Üchtelhausener Ortsteil Hesselbach.
Das Rote Kreuz bittet darum, einen Blutspendetermin vorab zu reservieren. Am einfachsten geht das über die Seite des Roten Kreuz. Hier kann auch nach passenden Terminen im Umfeld des eigenen Wohnorts gesucht werden.