Mainfranken: Energieversorger mahnt zur Vorsicht beim Drachensteigen

Mit dem Herbst lassen viele Kinder wieder ihre bunten Drachen steigen. Der Energieversorger ÜZ Mainfranken warnt deshalb vor Gefahren an Stromleitungen. Am Samstag hat sich nach Unternehmensangaben bei Grafenrheinfeld der erste Drachen des Herbstes in einer Freileitung verfangen.
Die ÜZ rät, beim Drachensteigen mindestens 100 Meter Abstand zu Strommasten und Leitungen zu halten. Verwendet werden sollten nur Schnüre aus Kunststoff oder Naturfasern. Bei Gewitter, Sturm oder starken Böen sollte nicht geflogen werden. Verfängt sich ein Drachen in einer Leitung, darf er nicht selbst geborgen werden. In Notfällen soll die Störungsnummer des Unternehmens angerufen werden.
Der festhängende Drache selbst ist meist nicht die größte Gefahr. Kritisch wird es, wenn Menschen versuchen, ihn aus der Leitung zu holen oder sich der Stromleitung nähern. Denn insbesondere bei Hochspannungsleitungen kann bereits eine Annäherung ausreichen, damit ein lebensgefährlicher Lichtbogen überspringt.