Mainfranken: Heizen und Lüften im Winter

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Richtig Heizen - so gehts!

Es ist windig, kalt und regnerisch. Die perfekte Zeit, um sich zu Hause auf dem Sofa einzumummeln und auch die Heizung aufzudrehen. Aber Achtung es gibt einige Dinge zu beachten, denn richtig heizen heißt vor allen Dingen bewusst heizen.

Richtige Temperatur

Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Durchschnittlich liegt die ideale Raumtemperatur bei 20 Grad. Aber im Schlafzimmer darf es etwas kühler sein. Im Bad, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit etwas mehr. Heißt konkret, das Thermostat kann im Bad etwa auf 3 bis 4 stehen. Im Wohnzimmer auf 3 und im Schlafzimmer auf 2 bis 3. Küche und Flur können ebenfalls etwas kühler bleiben, das Thermostat reicht hier auf 2. Aber das macht natürlich auch nur dann Sinn, wenn ich immer alle Türen geschlossen halte und alle Räume individuell beheize. Nur dann tue ich dem Raumklima und dem Geldbeutel etwas Gutes.

Ausgekühlte Räume fördern Schimmelbildung

Die Heizung nachts komplett abzudrehen ist keine gute Idee, denn dann kühlt die Wohnung oder das Haus auch stark aus. Heißt im Umkehrschluss: ich brauche viel mehr Energie um die Räume wieder auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Und ausgekühlte Räume bergen zusätzlich die Gefahr von Schimmelbildung.

Besser ist es die Heizung nachts nur etwas zu drosseln, 3 bis 4 Grad weniger reichen da schon aus. Das spart vor allem Energie - dass merkst du natürlich an den Heizkosten - und es dauert auch nicht so lange bis deine vier Wände wieder kuschelig warm werden.  

Mythen rund ums Heizen

Rund ums richtige Heizen kursieren viele Mythen, die bares Geld kosten und sogar Schimmel fördern können. Wir räumen mit drei Heiz-Mythen auf. 

Lüften - so gehts richtg!

Zum richtigen heizen gehört das Lüften dazui und das ist fast schon eine Wissenschaft für sich. Aber es ist durchaus wichtig, denn durch falsches Lüften verschwenden wir Heizenergie, die sich wiederum in unserem Geldbeutel bemerkbar macht und wir können Schimmel heraufbeschwören, der schlecht für unsere Gesundheit ist und an unserem Geldbeutel nagt.

Stoßlüften am effektivsten!

Stoßlüften ist am effektivsten, das heißt reißt das Fenster auf und wenn möglich das gegenüberliegende auch, damit ein Durchzug entsteht und lasst für ca 10 Minuten Frischluft rein. Wann und wie oft gelüftet werden sollte hängt allerdings vom Raum ab.

Schlafräume sollten abends vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen stoßgelüftet werden. Die Tür zum kühleren Schlafzimmer bleibt dabei zu, weil wärmere und damit auch feuchtere Luft aus anderen Räumen dort schnell zu Kondensfeuchte und damit zu Schimmelbildung führen kann. Wohnräume sollten ebenfalls regelmäßig gelüftet werden, um die Feuchtigkeit zu entfernen. Gerade wichtig, wenn man viele Pflanzen oder dort auch mal den Wäscheständer stehen hat.

Wenn ihr kocht oder duscht, kann es schon mal in sehr kurzer Zeit richtig dampfig werden. Experten sprechen dann von Feuchtspitzen. Wichtig ist es jedes Mal direkt danach ordentlich zu lüften. Die Tür bleibt dabei zu damit sich die Feuchtigkeit nicht in den anderen Räumen verteilt. Kleiner Tipp fürs Bad. Feuchte Oberflächen direkt mit einem Tuch trockenreiben oder bei der Dusche einen Abzieher nutzen. Grundsätzlich gilt es sollte mindestens so lange gelüftet werden, bis Fenster und Spiegel frei von Kondenswasser sind.

Mythen rund ums Lüften

Stoßlüften, Dauerlüften, Kipplüften - Es gibt viele gutgemeinte Ratschläge, doch nicht jeder davon ist richtig. Wir haben die häufigsten Lüftungs-Mythen unter die Lupe genommen!

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