Der Bürobetrieb kann Unternehmer ganz schön teuer zu stehen kommen: Schleichend fallen teils erhebliche Kosten an – vor allem für Papier, Druckerpatronen sowie für Strom, Wasser und Heizung. Doch mit den richtigen Spartipps hält man nicht nur sein Geld beisammen, sondern handelt zugleich ökologisch nachhaltig.

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Papier und Druckerkosten sparen

Erhebliches Sparpotenzial bieten Druckerpatronen: Oftmals sind die Originalprodukte der Hersteller zwar zuverlässig, aber auch entsprechend teuer. Alternative Druckertinte ist demgegenüber bis zu 80 Prozent günstiger und muss nicht einmal schlechter sein, wie Stiftung Warentest in einem umfassenden Test feststellen konnte. Höchstens für anspruchsvolle Fotodrucke lohnt sich teureres Papier in Kombination mit Originaltinte, die nur mit Blick auf Lichtbeständigkeit und Farbtreue zu bevorzugen sei. Für den Druck normaler Rechnungen reichen demnach auch günstigere Alternativen. Wer beispielsweise Epson-Druckerpatronen sucht, findet bei Anbietern wie HQ-Patronen sowohl Original- wie auch Alternativprodukte. Gleiches gilt für Zubehör, das es für nahezu alle gängigen Drucker gibt. Auch beim Papier schadet es nicht, auf günstige Produkte zurückzugreifen – hier bietet sich vor allem Recyclingpapier an, da dieses besonders umweltschonend ist. Gerade interne Dokumente können bedenkenlos auf solchem Papier gedruckt werden. Eigene Stichpunktzettel für eine Präsentation müssen schließlich nicht auf Hochglanzpapier gedruckt sein.

Nebenkosten sparen

Ein großer Posten bei den monatlichen Kosten sind stets die Nebenkosten für Wasser, Strom und Heizung. Um hierbei zu sparen, gilt es zunächst, die eigenen Mitarbeiter für einen ressourcensparenden Umgang zu sensibilisieren. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann effektiv gespart und die Umwelt geschont werden. Folgende Maßnahmen sind denkbar: Geräte wie Kopierer, Computer oder Bildschirme sollten nicht ständig im Standby laufen, sondern – zumindest über Nacht – ganz ausgeschaltet werden. In der Mittagspause bietet sich der Ruhezustand an, erklärt dieser Artikel mit weiteren Spartipps. Auch sollte man seine Mitarbeiter daran erinnern, dass das Decken- und Schreibtischlicht in hellen Räumen nicht den ganzen Arbeitstag über eingeschaltet sein muss. Zudem lohnt es sich richtig, im Sommer sinnvoll zu kühlen und im Winter angemessen zu heizen. Das Büro sollte weder zu kalt noch zu warm sein. Damit die Klimaanlage nicht unnötig Strom frisst, sollten auch bei großer Hitze die Temperaturen eher 24 bis 26 Grad betragen, anstatt 20 Grad oder gar noch weniger. Gleichermaßen im Winter wie im Sommer gilt: Intelligentes Stoßlüften ist besser als Energie und Geld durch angekippte Fenster verpuffen zu lassen.

Beim Händewaschen und beim Abwaschen in der Küche lässt sich wiederum Wasser einsparen. So könnten beispielsweise automatische Wasserhähne den Verbrauch drastisch reduzieren. Stichwort „Wasser“: Wenn in einer Firma die Getränke für alle Mitarbeiter gestellt werden, zahlt sich die Anschaffung eines Wasserspenders aus. Statt teure Kisten mit wenig nachhaltigen Wasserflaschen aus Plastik anzuschaffen, wird damit einfach das Wasser aus der Leitung aufbereitet – je nach Ausführung bieten die Geräte die Wahl zwischen kohlensäurehaltigem und -freiem Wasser. So kommt auch jede/r Mitarbeiter/in auf den Geschmack.

Stehen in der Firma viele elektrische Großgeräte, sollte man prüfen, ob sich diese nicht gegen energiesparende Modelle austauschen lassen. Das fängt bei Elektrogroßgeräten an, betrifft aber auch Computer und Monitore und hört bei Energiesparlampen auf. Gerade bei Neuanschaffungen lohnen sich ein Blick auf das Datenblatt und ein eventueller Aufpreis für sparsamere Geräte.

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