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„Alles fließt. Eine fränkisch-jüdische-niederländisch-österreichische Biographie“

26.02.2026, 19:00 Uhr in Kunst & Kultur

Lesung und Graphik in der Alten Synagoge Kitzingen

Der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen lädt am 26. Februar 2026 um 19 Uhr in den Gedenkraum, die sog. „Synagoge in der Synagoge“ zu einer Buchvorstellung ein. Gast ist Franz Kochseder, in der Region seit langem als bildender Künstler bekannt. Kochseder hat einen autobiographischen Familienroman geschrieben, der nicht nur seinen persönlichen Werdegang als Mensch und Künstler beschreibt, sondern darüber hinaus die Geschichte seiner Familie in den turbulenten Zeiten des 20. Jahrhunderts erzählt, die geographisch von Österreich über Franken bis in die Niederlande und zurück und weiter nach Italien und zurück nach Franken, zuletzt Volkach, reicht. Kochseder wurde 1947 von einer jüdischen Niederländerin in Altmannshausen/ Mfr. geboren, wo die vielköpfige Familie in der schwierigen Nachkriegszeit Unterschlupf bei einem Onkel, dem katholischen Pfarrer, gefunden hatte. Trotz des vom Vater erzwungenen Handwerksberufs Kirchenmaler fand er über verschlungene Wege zur Kunst. Die Erkenntnis, dass im Leben „alles fließt“ – „zwischen Gegenwart und Vergangenheit, von vor hunderten Jahren bis heute. Von der Stille des Seins bis zum Toben der Zeit, von Leid bis Freude und Daseinskampf … von Haupt- und Nebenwegen“ – setzte Franz Kochseder auch in ein umfangreiches Werk aus abstrakten Bildern und Skulpturen um. Kostproben werden bei der Veranstaltung sichtbar sein. Der Eintritt ist kostenlos

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