Bürger-Dialog „Seh- und Hörgesundheit“
Stadt Marktheidenfeld beteiligt sich am Projekt des Blindeninstituts
Finden Sie sich im Supermarkt, bei Behörden oder in Ihrer Nachbarschaft gut zurecht? Und wissen Sie, an wen Sie sich wenden können, wenn das Hören oder Sehen im Alltag schwieriger wird? Marktheidenfeld wurde im Projekt „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“ des Blindeninstituts Würzburg als Modellkommune ausgewählt. In dem Projekt geht es darum, sich in den kommenden eineinhalb Jahren gezielt mit dem Thema Seh- und Hörbeeinträchtigungen zu beschäftigen. Diese treten häufiger auf, als man denkt, besonders mit zunehmendem Alter.
Der Großteil sehbehinderter und blinder Menschen ist über 70 Jahre alt und jede zweite Person über 80 Jahren ist schwerhörig. Die Lebensqualität leidet, wenn Seh- und Hörbeeinträchtigungen nicht rechtzeitig entdeckt und versorgt werden. Umso wichtiger ist es für Betroffene und Angehörige zu wissen: Was kann ich tun? Und an wen kann ich mich wenden?
Aus diesem Grund laden die Stadt Marktheidenfeld und das Blindeninstitut aus Würzburg alle Marktheidenfelder Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zum Bürger-Dialog „Seh- und Hörgesundheit“ ins Rathaus ein:
Datum: Mittwoch, den 4. Februar 2026
Uhrzeit: 16.30 Uhr Ort: Großer Sitzungssaal
Interessierte erhalten die Möglichkeit, ihre persönlichen Meinungen und Erfahrungen einzubringen, damit Marktheidenfeld noch lebenswerter gestaltet wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
In Kooperation mit den unterfränkischen Gesundheitsregionen Plus bietet das Projektteam verschiedene präventive Maßnahmen in Marktheidenfeld an. Mehr Informationen sind unter www.blindeninstitut.de/sinnesonah abrufbar.