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Hochschule für Musik - 2. Sinfoniekonzert

10.11.2022, 20:00 Uhr in Freizeit

Georges Bizet „Scènes bohémiennes“ aus La jolie fille de Perth
Camille Saint-Saëns Introduction et Rondo Capriccioso
Franz Waxman Carmen-Fantasie für Violine und Orchester
Sergej Rachmaninow Sinfonie Nr. 2 in e-Moll op. 27

Die Belle Époque, jene Ära um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert, brachte inspirierende künstlerische Strömungen und Formen hervor. Das Charisma der Romantik, die sinnlichen Bilder und die Symbolik, die aufblühende Künstlerverehrung, das Virtuosentum einerseits und der Aufbruch in eine neue Zeit bzw. in ein neues künstlerisches Selbstverständnis andererseits – all das beflügelte die Komponisten des Fin de Siècle. Camille Saint-Saëns, Franz Waxman und Sergej Rachmaninow geben drei spannenden Facetten dieser Jahre ein Gesicht und ihren Ton. Wenn ein Werk für den typischen Rachmaninow-Klang steht, dann dessen 2. Sinfonie, die 1908 in St. Petersburg uraufgeführt wurde. Der russische Komponist zeigt in diesem großen sinfonischen Werk bereits mit Anfang 30 eine individuelle und gereifte Personalsprache. Die Zweite verbindet schwärmerische Melodiebögen mit feurigen Kaskaden. Sie ist nicht nur ein Markstein im Schaffen Rachmaninows, sondern auch ein Highlight der Sinfonik des beginnenden 20. Jahrhunderts. Das weite Feld der virtuosen Bravourstücke spiegeln Saint-Saëns’ „Introduction et Rondo Capriccioso“ sowie die „Carmen-Fantasie“ des Deutsch-Amerikaners Franz Waxman wider, die von Solistin Nancy Zhou interpretiert werden.

  • Mainfrankentheater

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