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Hochschule für Musik - 3. Sinfoniekonzert

09.02.2023, 20:00 Uhr in Freizeit

Hector Berlioz „Scène d’amour“ aus Roméo et Juliette op. 15
Hector Berlioz Les nuits d’été op. 7
Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 in C-Dur op. 61

Beide Komponisten verbanden Wortkunst und Tonkunst zu einer Einheit: Berlioz, der in Paris als scharfzüngiger Rezensent das musikalische Geschehen betrachtete, und Schumann, der mit der „Neuen Zeitschrift für Musik“ in Deutschland ein Medium schuf, welches das Neue in der Musik in Worte fasste. Werke beider Meister geben diesem Konzertprogramm ein Profil. Robert Schumann brachte mit seiner 2. Sinfonie ein Panoptikum an romantischen Sinnbildern. Sie atmet Klangschönheit und Zerrissenheit wie kaum ein anderes Werk aus seiner Feder. Zwischendem Kontrapunkt Bachs und dem ewig schwebenden Damoklesschwert Beethovens changierend ist diese Sinfonie eines der modernsten und unkonventionellsten Werke Schumanns. Die Konvention grundsätzlich infrage zu stellen ist Ausgangspunkt vieler Werke des Franzosen Hector Berlioz. Doch vielmehr charakterisiert sein OEuvre die Verbindung seines Privatlebens mit seinem künstlerischen Schaffen. So wie seine Arbeit an seiner „Symphonie fantasique“ oder der Sinfoniekantate „Roméo et Juliette“ mit seiner Liebe zur Schauspielerin Hariett Smithson verwoben ist, spielt sein Gefühlsleben dann auch beim Entstehungsprozess des Zyklus „Les nuits d‘été“ eine zentrale Rolle. Die „Scène d’amour“aus „Roméo et Juliette“ einerseits und der Liederzyklus anderseits umschreiben die intensive Verbindung zweier Menschen und umklammern zwei Eckpfeiler im Schaffen Berlioz’.

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