Würzburg: Galeria sperrt auch in der Innenstadt Produkte ab

Wer in den vergangenen Tagen bei Galeria in Würzburg war, dürfte sich über abgesperrte Regale gewundert haben. Der Grund: Galerie hatte kürzlich ja Insolvenz angemeldet, nun darf das Kaufhaus bestimmte Artikel vorübergehend nicht verkaufen. Welche Produkte betroffen sind, entscheidet der Insolvenzverwalter zentral für alle Galeria Filialen in Deutschland.
Am Mittwochmittag reichte die Bandbreite von Schuhen über Badetücher bis hin zu Kosmetik. Obwohl die Waren weiterhin in den Regalen stehen, warnt ein Schild: „Diese Marken stehen aktuell nicht zum Verkauf.“
Ebenfalls schwierig: Nach Angaben aus dem Umfeld von Galeria fallen die Entscheidungen, welche Produkte gesperrt sind oder wieder freigegeben werden sehr kurzfristig. Teilweise ändern sich die Vorgaben schon nach wenigen Stunden wieder. Die Anweisungen kommen per e-mail, die Mitarbeitenden in Würzburg müssen sie dann kurzfristig umsetzen.