Würzburg: Handwerk blickt skeptischer nach vorn

Die Stimmung im unterfränkischen Handwerk hat sich leicht verschlechtert. Im dritten Quartal bewerten zwar fast 80 Prozent ihr Geschäftslage als gut oder befriedigend, im Sommer oder vor einem Jahr waren das aber noch mehr.
Nach Angaben der Handwerkskammer belasten vor allem gestiegene Einkaufspreise die Unternehmen. Gleichzeitig leeren sich die Auftragsbücher: Die Betriebe haben im Schnitt noch Arbeit für knapp elf Wochen.
Für die letzten Monate des Jahres erwarten gut drei Viertel der Betriebe eine gleichbleibende oder bessere Geschäftslage, viele rechnen aber mit weiter steigenden Kosten.