Würzburg: Heilig schlägt nach Hitzesommer Alarm und fordert Geld vom Freistaat

Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig hat am Dienstag angesichts zunehmender Hitzewellen vor den finanziellen Herausforderungen gewarnt. Die Stadt müssen in den kommenden Jahren investieren, um sich entsprechend anzupassen.
Dafür forderte Heilig zusätzliches Geld und kritisierte die Landes- und Bundesregierung scharf. Besonders die Finanzierung der Hitzeschutzmaßnahmen aber auch die Hilfe bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen komme klar zu kurz.
Würzburg eine der heißesten Städte in Bayern
Die Stadt Würzburg war von der Hitze im vergangenen Jahr besonders stark betroffen. Zwischen Juni und August wurden an 41 von insgesamt 92 Tagen Temperaturen von über 30 Grad Celsius gemessen.
Zu den bisherigen Maßnahmen in Würzburg zählen Hitzewarnungen oder die Bereitstellung von Trinkbrunnen. Auch die Einrichtung von Klimaanlagen in Schulen und die Begrünung des Marktplatzes ist in Planung.
Grundwasserpegel macht Heilig Sorgen
Eine weitere Herausforderung ist die Wasserversorgung in der Region. Heilig zufolge fehlen aufgrund der Trockenheit im Sommer mehrere Jahre an Grundwasserneubildung.
Dabei spielt nicht nur die Menge, sondern auch die Art der Niederschläge eine entscheidende Rolle. Während längere Trockenperioden die Grundwasserreserven belasten, stellt Starkregen die städtische Infrastruktur vor zusätzliche Probleme.