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Mainfranken: Ein Jahr Angriffskrieg in der Ukraine

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24.02.2023, 05:30 Uhr in Lokales
Ukraine Flagge
FOTO:PIXABAY

​​Vor genau einem Jahr hat das russische Militär mit dem Angriff auf die Ukraine begonnen. Entspannung ist bisher nicht in Sicht. Die Lage in der Ukraine beschäftigt auch die Menschen in Mainfranken. Der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt ist zu diesem Anlass in die Ukraine gereist, nach Lwiw – die Stadt soll zukünftig eine Würzburger Partnerstadt werden.

Gedenkveranstaltungen

​Anlässlich des traurigen Jahrestages finden bei uns in der Region viele Gedenkveranstaltungen statt.

​Um 13 Uhr beginnt in der Würzburger Marienkapelle ein ökumenisches Friedensgebet mit Dekan Dr. Wenrich Slenczka und Dekan Stefan Gessner. Nachmittags treffen sich 200 Menschen am Würzburger Hauptbahnhof zu einer Demonstration.

​In Kitzingen findet eine Mahnwache statt. Um den Opfern zu gedenken, wird ab 16 Uhr auf dem Marktplatz eine Menschenkette gebildet und 15 Minuten geschwiegen.

​Auf dem Marktplatz in Marktheidenfeld wird ebenfalls ab 16 Uhr ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Unter dem Motto „Innehalten für den Frieden“ wird an alle Ukrainerinnen und Ukrainer gedacht.

​An einigen öffentlichen Gebäuden in Bayern wird morgen die Flagge der Ukraine zu sehen sein.

Geflüchtete in Unterfranken und Mainfranken

​Rund 17.700 Menschen, die aus der Ukraine flüchten mussten, haben in Unterfranken ein neues Zuhause gefunden. Das zeigt sich in den aktuellen Zahlen der Regierung von Unterfranken.

​Rund 2.400 Menschen aus der Ukraine leben mittlerweile im Landkreis Würzburg, in der Stadt sind etwa 1.500 untergekommen. Im Landkreis Kitzingen und im Landkreis Main-Spessart sind es jeweils etwa 1.400 Ukrainerinnen und Ukrainer.

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