Schweinfurt: Prozess wegen schwerer Misshandlung eines Säuglings beginnt

Vor dem Landgericht Schweinfurt muss sich ab Donnerstag ein heute 36-jähriger Mann aus dem Raum Schweinfurt wegen schwerer Misshandlung eines Säuglings verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Dezember 2024 seinen damals erst einen Monat alten Sohn massiv geschüttelt zu haben. Nach Anklageangaben soll der Mann das Kind auf einem Wickeltisch an den Schultern gepackt und über mehrere Sekunden heftig geschüttelt haben. Dabei soll der Säugling mit dem Kopf gegen den Wickeltisch gestoßen sein.
Das Kind erlitt schwere Hirnverletzungen, darunter Einblutungen im Gehirn, und musste notoperiert werden. Ob bleibende Schäden zurückbleiben, ist derzeit noch unklar.
Zur Tatzeit soll der Angeklagte allein mit dem Säugling in der Wohnung gewesen sein. Die Mutter hatte die Wohnung kurzzeitig verlassen. Dem Mann wird schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung droht eine mehrjährige Haftstrafe.





