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Schweinfurt: Verhandlungen über Schaeffler-Zukunft abgebrochen

vor 3 Monaten in Lokales
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Foto: Schaeffler

Wie geht es mit Automobilzulieferer Schaeffler weiter? Das ist weiter unklar. Am Freitag sind entsprechende Verhandlungen in Schweinfurt ergebnislos abgebrochen worden. Am Tisch saßen ver.di, Betriebsrat und Unternehmensleitung. Bewegung von Seiten des Unternehmens ist laut ver.di aber erkennbar gewesen. Weit auseinander lägen aber weiterhin die Vorstellungen der Zukunft des Standorts in Wuppertal.Hintergrund der Verhandlungen sind geplante Stellenstreichungen und Arbeitsplatzverlagerungen von Schaeffler. Nach letztem Stand sollen in Schweinfurt 300 Stellen wegfallen. Unter anderem ist auch angedacht, den Standort in Eltmann (Kreis Haßberge) zu schließen und die 450 Angestellten künftig in Schweinfurt arbeiten zu lassen. Allerdings aber in anderen Jobs. Ver.di hat einen Gegenvorschlag zum Unternehmenskonzept vorbereitet, um Arbeitsplätze zu retten. Der sieht auch vor, in Schweinfurt moderne Technologien, wie Wasserstofftechnik, anzusiedeln. Das Unternehmen hatte im September angekündigt 4.400 Arbeitsplätze an 17 Standorten abbauen zu wollen, hauptsächlich in Deutschland. Als Grund für die Stellenveränderungen nennt Schaeffler den Wandel der Industrie und die Corona-Krise.